Product-Quality-Assurance

Gerade ein Gerät wie der Megaboom, für den mit seinen robusten Eigenschaften geworben wird, muss auch genau auf diese getestet werden. In einem selbstgebauten Sturztester etwa wird die Megaboom immer und immer wieder fallen gelassen, um danach zu überprüfen, ob das Gerät auch weiterhin uneingeschränkt funktioniert. Daneben finden Tests im Eisschrank, Luftfeuchtigkeitsbelastungen und ein Dauerbetrieb in einer Art Tresor statt.

Sogar die Kabel werden einem anhaltenden Belastungstest unterzogen, um deren Langlebigkeit zu überprüfen. Ebenfalls einem Test unterzogen werden die Farben der äußeren Materialen. Dazu wird der Mesh-Bezug in unterschiedlichen Tönungen drei Monate lang in die Wüste Nevadas verfrachtet, um sie dort einer konstanten Sonneneinstrahlung zu unterziehen.

Des Weiteren Ist die Product-Quality-Assurance auch dafür da, verschiedene Prototypen für die Verkaufsaussteller zu entwickeln. Heutzutage werden viele Produkte in Läden ja nicht einfach nur neben alle anderen hingestellt, sondern sollen möglichst ansprechend präsentiert werden.

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Diese selbstgebaute Box dreht sich und führt so für eine Anzahl an Sturztests mit der Megaboom durch
Diese selbstgebaute Box dreht sich und führt so für eine Anzahl an Sturztests mit der Megaboom durch
In diesem "TResor" läuft eine Megaboom auf Dauertbetrieb
In diesem "TResor" läuft eine Megaboom auf Dauertbetrieb
Stresstest für Kabel? Kein Problem
Stresstest für Kabel? Kein Problem
Selbst die Aufstellel für die eigenen Produkte stammen aus eigener Hand.
Selbst die Aufstellel für die eigenen Produkte stammen aus eigener Hand.

Mechanical Engineering

Mit dem Besuch der Maschinenbau-Abteilung erreichten wir auch die letzte Station der Tour. Hier werden die einzelnen Bauteile getestet, selbst die Knöpfe der Megaboom werden bis ins kleinste Detail überprüft und optimiert. Des Weiteren werden hier Prototypen mit eigenen 3D-Drucker hergestellt, die Boom wird Wasser und damit verbundenem Druck auseinandergesetzt und einiges mehr. Zudem gab es dort für uns interessante Einblicke in den Boom und den Megaboom. Während ersterer noch mit zahlreichen Schrauben zusammengehalten wird, besteht der Megaboom aus einem Stecksystem und wesentlich weniger Einzelteilen.

Die Megaboom im Wassertank, in dem verschiedene Tiefen und damit unterschiedlicher Druck simuliert werden kann.
Die Megaboom im Wassertank, in dem verschiedene Tiefen und damit unterschiedlicher Druck simuliert werden kann.
Auch die wenigen Knöpfe der Lautsprecher werden bis ins Detail überprüft und entsprechend eingebaut.
Auch die wenigen Knöpfe der Lautsprecher werden bis ins Detail überprüft und entsprechend eingebaut.
einer großen 3D-Drucker in Arbeit.
einer großen 3D-Drucker in Arbeit.
Die Boom und ihre Einzelteile...
Die Boom und ihre Einzelteile...
... im Vergleich dazu die Megaboom, bei der nur noch gesteckt statt geschraubt wird.
... im Vergleich dazu die Megaboom, bei der nur noch gesteckt statt geschraubt wird.

Es war schon wirklich eine spannende Reise durch die Eingeweide der Ultimate Ears-Räume. Was uns vor allem beeindruckt hat, war die Leidenschaft, mit der wirklich alle Mitarbeiter des Unternehmens über ihr aktuelles Produkt (also den Megaboom) gesprochen haben. Klar wollten die Leute auch einen guten Eindruck bei uns hinterlassen (wir waren ein kleiner Kreis von drei deutschen Journalisten), dennoch klang nichts von dem erzählten wie Marketing-Geschwätz. Stattdessen wirkten alle extrem motiviert und euphorisch. Warum das wichtig ist? Weil unserer Meinung nach nur so auch überzeugende Produkte entstehen können. Wir habe schon viele Präsentationen von neuen Produkten aus dem Mobilfunkbereich gesehen und gehört, die letzten Endes nur auf leeren Superlativen ausbauen. Was hier geboten wurde, war ein echter und recht tiefer Blick hinter die Kulissen, der das Verständnis für das Dahinter eines guten Produktes sehr spannend geschärft hat. Zusätzlich wissen wir jetzt auch, wie viel Arbeit eigentlich in so einem Gerät steckt.

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