Lowepro Flipside 400 AW, Fotorucksack - Praxistest

Mike Suminski 8

Die letzten Tage hab ich mir mal diesen Fotorucksack aufgesetzt und ihn probegetragen. So kann ich euch erzählen, wie der Tragekomfort ist und was der Rucksack alles bietet. Ich persönlich bin ein Fan von großen Rucksäcken. Daher war es naheliegend, dass ich den Flipside 400 AW getestet habe.

Der , aus dem Hause Lowepro, ist großer All-Wetter-Fotorucksack und auch der größte der Flipside-Reihe. Laut Hersteller bietet er Platz für eine Kamera mit angebrachtem 300mm Objektiv und für zusätzlich 4 bis 6 weitere Objektive. Das kann ich bestätigen. Platz ist in dem Ding genug vorhanden. Auch kann man locker zwei Kameras darin transportieren, jedoch nicht mit 300mm Linse. Außerdem gibt es noch vielmehr Staumöglichkeiten. Zum Beispiel kleine Fächer für die Speicherkarten, die man mit einem Klettverschluss schließen kann. Vorne hat der Rucksack ein großes Fach für alles Mögliche an Kleinkram. Ein Stativ lässt sich auch sehr leicht befestigen und an den Seiten gibt es Gitternetze für Trinkflaschen oder auch noch weitere kleine Stative.

Das Besondere an dem Rucksack ist der am Rücken liegende Verschluss, wodurch das Equipment vor Diebstahl geschützt ist, wenn man den Flipside trägt. Aber auch, wenn man ihn auf den Boden legt, kommt man nicht nur leicht an seine Sachen, sondern auch Staub und Dreck kommt schwieriger rein. Durch den eingebauten All-Wetter-Überzug, ist das teure Equipment auch bei Regen gut geschützt. Innen ist der Rucksack sehr gut gepolstert und die Trennwände lassen sich individuell rausnehmen und anpassen. Alles sitzt fest und bleibt an seinem Platz. So kann nichts kaputt gehen.

Positiv finde ich den Verschluss am Rücken gegen Diebstähle. Der viele Platz gefällt mir auch sehr. Man kann unbesorgt alles mitnehmen. Natürlich wird der Rucksack dadruch recht schwer, aber die Trageriemen in Brust- und Hüfthöhe verteilen das Gewicht ziemlich gut und entlasten damit den Rücken. Ist der Trageriemen an der Hüfte geschlossen, kann man den Rucksack nach vorne drehen und ihn an dem Riemen hängen lassen. So kommt man an sein Equipment und muss den Rucksack nicht ablegen. Praktisch, wenn der Boden nass oder besonders dreckig ist. Wie das genau geht, zeige ich im Video.

Negativ finde ich, dass es keine richtige Tasch bzw. keinen Einschub für ein Notebook oder Tablet gibt. Nervig ist auch, dass man den Rucksack nicht komplett öffnen kann, da der Reißverschluss nicht bis ganz unten geht. So klappt der Deckel immer automatisch zu. Das hat natürlich seinen guten Grund, weil so vermieden wird, dass Schmutz reinfällt wenn der Rucksack offen rumliegen würde und es hat auch einen leichten Diebstahlschutz-Effekt, trotzdem fand ich es unhandlich so an mein Equipment zu kommen.

Fazit: Der Lowepro FLipside 400 AW ist ein großer und sehr gut verarbeiteter Fotorucksack. Es findet viel Equipment darin platz und es ist sicher aufgehoben. Von mir bekommt er 4 von 5 G’s. Punktabzug gibt es nur wegen des fehlenden Laptopfachs. Dieses Fach ist auch immer sehr praktisch, wenn man Unterlagen wie Verträge für Models oder ähnliches mitnehmen muss. Daher ist mir persönlich das sehr wichtig. Für wen das keine große Rolle spielt, denkt sich einfach ein weiteres G dazu für die volle Punktzahl. Für Knapp 100€ bekommt man einen sehr guten Fotorucksack mit viel Stauraum

Siegel-Silber

Lowepro Flipside 400 AW + Transit Sling 150 AW Praxistest-Video:

Praxistest: Lowepro Flipside 400 AW + Transit Sling 150 AW.
Mehr zum Lowepro Transit Sling 150AW gibt es ab Minute 8 im Video und auch im Artikel Praxistest – Lowepro Transit Sling 150 AW, Fotorucksack

Allgemeine Daten:

Innenmaße (BxTxH) 27 × 15 × 42,5 cm
Außenmaße (BxTxH) 30,2 × 25,3 × 46 cm
Gewicht 1,6 kg
Fassungsvermögen ein bis zwei DSLR oder spiegellose Systemkamera mit angesetztem Kit-Objektiv, Zubehör, Stativ
Außenmaterial 600D Polyester, 600D Ripstop und 210D Nylon

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