Medion bringt preiswerte Smart-Home-Komplettsets auf den Markt

Marco Di Lorenzo 2

Pünktlich zur IFA steigt auch der deutsche Technikhersteller Medion in den Smart-Home-Markt ein. Insgesamt wird es neun Module geben, mit denen Heizungen gesteuert, die Wohnung überwacht und Lichter an- und ausgeschaltet werden können.

Medion Smart Home.

Medion teilt seine Smart-Home-Lösung in die drei Bereiche Sicherheit, Energie und Komfort ein. Zu jedem davon gibt es ein eigenes, bereits zusammengeschnürtes Set an Produkten, die einen einfachen Einstieg in ein vernetztes Zuhause bieten. Natürlich lassen sich die Systeme aber auch jederzeit mit zusätzlichen Modulen erweitern.

Medion-Smart-Home-Module

Das Herz jedes Systems stellt eine Basisstation dar, die mit bis 16 Komponenten verbunden werden kann. Da für die Vernetzung untereinander der Bluetooth-4.0-Standard genutzt wird, könnte es womöglich Probleme mit der Reichweite geben. Wer mehr braucht, kann aber auch zusätzliche Basisstationen dazwischen schließen. Die Zentrale ist wiederum mit dem WLAN verbunden und kann somit auch von unterwegs aus per Medion Smart-Home App für iOS und Android angesteuert werden.

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Insiderwissen: Diese Marken gehören in Wirklichkeit zusammen.

Medion bringt zum Start 9 verschiedene Module auf den Markt

  • Tür/Fenster Kontakt: Werden an Fenster oder Tür angebracht. Sobald diese geöffnet werden, meldet der Sensor dies an die Zentrale. Je nach Konfiguration wird dann ein Alarm, eine Nachricht oder ein voreingestelltes Szenario ausgelöst.
  • Bewegungsmelder: Der Bewegungsmelder kann Licht einschalten, eine Sirene auslösen oder einen stillen Alarm an den Bewohner senden.
  • Erschütterungssensor: Wird an einer Fensterscheibe befestigt. Sollte diese eingeschlagen werden, wir ebenfalls ein lauter oder stiller Alarm ausgelöst.
  • Rauchmelder: Informiert den Bewohner sofort am Smartphone, wenn Rauch in der Wohnung gemessen wird.
  • Wetterstation: Kann innen und außen aufgestellt werden und misst ständig Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Diese Daten können nicht nur per Smartphone ausgelesen werden, sondern Aktionen im Smart Home auslösen – z.B. kann die Heizung ab einer gewissen Temperatur automatisch aktiviert werden.
  • Heizkörperthermostat: Wird direkt an einen Radiator geschraubt, der somit aus der Ferne gesteuert werden kann. Dank drei beiliegender Adapter sollte dieser mit einer Vielzahl an Modellen kompatibel sein.
  • Zwischenstecker: Kann Lampen und anderen angeschlossene Geräte ein- und ausschalten und misst gleichzeitig deren Stromverbrauch.
  • IP-Kamera: Damit lässt sich das eigene Zuhause von überall aus überwachen.
  • LED Leuchte: Energiesparende Glühbirne, die per App geschalten und gedimmt werden kann.

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Über die Software kann eine Vielzahl an automatischen Wenn-Dann-Schaltungen vorkonfiguriert werden. So können sich alle Geräte, die an Zwischensteckern hängen, zu einer gewissen Zeit abschalten, die Heizung kann sich deaktivieren, wenn das Fenster geöffnet wird oder die Kamera stellt sich scharf, sobald der Bewegungsmelder etwas registriert.

Das billigste Bunde gibt’s ab 199 Euro

Medion schnürt fünf verschiedene Bundles zusammen, die jeweils über eine Basisstation und unterschiedliche Module verfügen. Neben dem großen und kleinen Starterset (349 bzw. 199 Euro), gibt es noch das Sicherheitsset (249 Euro), sowie die Pakete Energie (219 Euro) und Komfort (269 Euro). Der Markstart soll ab im vierten Quartal 2016 erfolgen. Bis dahin könnten auch noch zusätzliche Module entwickelt werden. Was nach unserer Auffassung auf jeden Fall noch in der Produktpalette fehlt, ist eine Steuerung für Heizungsthermen, ähnlich wie sie Tado anbietet.

Quelle: Medion

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