Medion Life S2000: Fitnessarmband mit Herzfrequenzmesser für unter 50 Euro

Johann Philipp 3

Medion kündigt ein flexibles Fitnessarmband für unter 50 Euro an. Das Life S2000 punktet mit einem Herzfrequenzmesser, Schrittzähler, langer Akkulaufzeit, Benachrichtigungsfunktion und OLED Touch-Display.

Medion bringt einen neuen Fitnesstracker heraus. Der Life S2000 bietet eine Vielzahl von Sensoren: Eine Seltenheit für diese Preisklasse ist ein optischer Pulsmesser und das OLED-Display. Das Gerät ermittelt im Alltag und beim Sport Daten wie die Schrittzahl, den Kalorienverbrauch und in der Nacht die unterschiedlichen Schlafphasen.

0,91-Zoll-OLED-Display

Bilderstrecke starten(9 Bilder)
Medion Smart Home Offensive: Das sind alle neuen Produkte

Das vorerst nur in Schwarz erhältliche Armband hat auf der Vorderseite ein 0,91-Zoll-OLED-Display (2,3 Zentimeter), auf dem alle Infos der Sensoren abgelesen werden. Zusätzlich werden der Akkustand, die Uhrzeit und das Datum angezeigt. Das Armband besteht aus Gummi und passt bis zu einem Handgelenksumfang von maximal 22,5 Zentimetern.

Medion Life S2000 zeigt Benachrichtigungen vom Smartphone

Wenn das Armband über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist, werden auch Benachrichtigungen wie Nachrichten und Anrufe angezeigt. Zusätzlich kann es beim Sport die Musik vom Smartphone steuern und die Kamera auslösen. Die Akkulaufzeit gibt Medion mit 14 Tagen an.

Aufgeladen wird es über einen integrierten USB-Stecker. Somit ist zwar kein Kabel notwendig, aber wenn man das Gerät nicht dauernd an einer USB-Buche am Laptop oder PC aufladen will, wäre ein Netzteil schon ganz praktisch – das liefert Medion aber nicht mit. Ein gewöhnliches Netzteil vom Smartphone oder Tablet sollte allerdings ausreichen.

Besonderer Wert auf Datenschutz

Wie bei allen Fitness-Trackern üblich wird auch beim Medion-Gerät eine App angeboten, die alle Daten überträgt und speichert. Viele Konkurrenten nutzen dafür eine Cloud-Anbindung, bei der die sehr persönlichen Daten, wie beispielsweise die Schlafphasen, auf US-Servern gespeichert werden. Medion betont, dass alle Daten lokal auf dem verbundenen Smartphone bleiben und eine Cloud-Anbindung zum Erstellen von Backups als Option aktiviert werden kann. Diese Daten werden dann auf deutschen Servern gespeichert.

Ab September für unter 50 Euro erhältlich

Bereits 2014 stellte das Unternehmen seinen ersten Fitnesstracker vor. Der neue Medion S2000 ist ab dem vierten Quartal 2017 für knapp 50 Euro im Handel erhältlich – ein gut ausgestattetes Armband zu einem fairen Preis. Alternativen zum Medion-Tracker sind der Runtastic Orbit, der auch ein kleines Display hat, aber keinen Pulsmesser bietet:

Ein weiterer Konkurrent ist das Jawbone UP3. Dieser Fitnessstracker legt sein Augenmerk auf ein dezentes Design und hat kein Display. Dafür zwar eine Herzfrequenzmessung, die allerdings nur den Ruhepuls erheben kann. Zum Aufzeichnen des Herzschlags während des Trainings ist dieser Tracker also nicht geeignet:

Wer nicht 50 Euro für einen Fitnesstracker ausgeben möchte, der sollte sich beim chinesischen Hersteller Xiaomi umsehen. Das Mi Band 2 ist dem Medion-Gerät sehr ähnlich und hat ebenfalls ein Display und einen optischen Pulsmesser:

Unsere Einschätzung

Der optische Pulsmesser und das OLED-Display sind für diesen Preis echte Highlights und bei der Konkurrenz erst bei deutlich teureren Modellen dabei. Die weiteren Sensoren, wie Schrittzähler, Distanz und Kalorienzähler gehören zum Standardrepertoire von Fitnesstrackern.

Die Akkulaufzeit von 14 Tagen ist durch das energiesparende und relativ kleine OLED-Display herausragend. Größere Tracker bieten häufig noch eine GPS-Funktion, die beim Joggen die Strecke aufzeichnet und noch genauere Daten liefert. Das Modul saugt den Akku aber auch deutlich schneller leer und richtet sich eher an professionelle Sportler. Das Medion-Gerät bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist zum Sport und für den Alltag zu empfehlen. Zur Nutzung und Zuverlässigkeit können wir mangels Tests keine Angaben machen.

Quelle: Medion

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung