Microsoft war laut Sonys Ex-Chef ein mehr als würdiger Konkurrent

Marco Schabel 1

Auch wenn Microsoft aktuell nicht Marktführer im Bereich der Videospiele ist, ist das Unternehmen laut Sonys Ex-Chef unverzichtbar. Vor allem deswegen, weil sie viel Geld haben.

Die Videospielwelt wird, insbesondere im Bereich der Konsolen, derzeit von Sony, Microsoft und Nintendo regiert. Alle drei Unternehmen gehen dabei oftmals verschiedene Wege und zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie auch Probleme anders angehen. Beschränkt wird dabei vor allem Sony in finanzieller Sicht, da das Hi-Fi-Unternehmen seit Jahren nur marginale Gewinne erwirtschaften kann. Anders geht es dabei Microsoft, die viel Geld auf der hohen Kante haben und immerhin den reichsten Mann der Welt hervorgebracht haben. In einem aktuellen Interview hat der ehemalige Sony Interactive Entertainment America-Chef Jack Tretton genau das auch als beste Eigenschaft der ehemaligen Konkurrenz hervorgehoben.

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Demnach gab Tretton zu verstehen, dass Software-Gigant und Xbox One-Hersteller Microsoft, ebenso wie Sony und Nintendo, unverzichtbar für die Videospielindustrie sei. Es sei sehr schwierig für nur eine Plattform, eine Generation zu tragen. Und im aktuellen Fall, sei die Rehabilitation Microsofts seit 2013 eine wirklich gute Sache für die Spieler, die Industrie und vielleicht sogar für Sony gewesen. Der gegenseitige Konkurrenzdruck, auch von Nintendo, führe zu Innovationen. Insbesondere Microsoft wurde aber lobend hervorgehoben.

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Microsoft hat „mehr Geld als Gott“

So machte Jack Tretton deutlich, dass der Xbox One-Hersteller aus Redmond in den USA ein mehr als würdiger Konkurrent war, dessen Macht Respekt verdient habe: „Wenn Du nicht komplett ignorant bist, musst Du Microsofts Power anerkennen“, so Tretton. „Sie haben mehr Geld als Gott und in anderen Industrien ebenso wie Sony eine Erfolgshistorie. Wenn Microsoft etwas machen möchte und genug Geld hineinpumpt, dann werden sie lernen.“ Und das setzt schließlich am Ende auch Sony wieder unter Druck, sich verbessern zu müssen.

Microsoft musste mit dem Start der Xbox One nicht zum ersten Mal einen finanziell aufwendigen Rückschlag hinnehmen. Im Falle des Red Ring of Death wurden sogar Milliarden in die Hand genommen, um den Kunden einen reibungslosen Austausch ihrer Konsolen zu ermöglichen.

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Quelle: IGN

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