Bing Concierge Bot: Microsoft plant Google-Assistant-Konkurrenten

Peter Hryciuk

Microsoft möchte mit dem „Bing Concierge Bot“ eine Alternative zum Google Assistant entwickeln, der kürzlich im Rahmen der Google I/O 2016 vorgestellt wurde. Microsoft besitzt mit Cortana zwar schon eine Sprachassistentin, doch der „Bing Concierge Bot“ soll noch deutlich weiter auf alle verfügbaren Systeme zugreifen und eine natürliche Kommunikation ermöglichen.

Microsoft plant „Bing Concierge Bot“

Bots sind die Zukunft – so scheint es aktuell zumindest, wenn man die letzten Vorstellungen der größten Technologieunternehmen betrachtet. Nach Facebook und Google will nun auch Microsoft mitspielen und plant einen „Bing Concierge Bot“. Dabei scheint die Entwicklung noch ganz am Anfang zu stehen, während Facebook und Google ihr Bots schon bald auf die Community loslassen, und so einige Bereiche automatisieren aber auch zusätzliche Informationen in bestimmten Situationen ausliefern wollen. Facebook plant die Integration in seinen Messengern, während Google über Android eine deutlich größere Nutzerbasis anspricht. Zusätzlich wird es mit Google Home auch spezielle Hardware geben, die für den Einsatz des Google Assistant entwickelt wurde.

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Bots sollen bestimmte Aufgaben übernehmen

Microsoft hat bisher nur eine Stellenanzeige geschaltet, in der der „Bing Concierge Bot“ grob erklärt wird. Tatsächlich soll der Bot dann plattformübergreifend über Messenger wie Skype, Messenger, SMS, WhatsApp oder Telegram kommunizieren. Der Nutzer spricht den Bot in normaler Sprache an und bekommt auch in natürlicher Sprache Antworten. Über diese Kommunikation werden dann bestimmte Aufgaben erledigt. Das klappt mit Cortana und der Planung von beispielsweise Terminen schon recht gut, doch der Google Assistant kann noch viel mehr und genau da möchte Microsoft mit seinem „Bing Concierge Bot“ wohl auch hin. So sollen Termine nicht nur gespeichert werden können, sondern auch Reservierungen in Lokalen möglich sein.

Hilfe oder Gefahr?

Das alles soll das Leben der Nutzer erleichtern und erweitern – erhöht aber auch die Gefahr der totalen Überwachung und Bevormundung. Bots hören natürlich immer zu und lesen auch immer mit, um dann reagieren zu können und die gewünschten Aufgaben zu erfüllen. Es besteht aber auch die Gefahr, dass man wie beim Stream unter Facebook über die eigenen Bedürfnisse in der Auswahl zu stark eingeschränkt wird und somit nicht mehr das volle Angebot aufgezeigt bekommt, da der Bot den Nutzer zu kennen glaubt. Diese Themen werden in den kommenden Monaten und Jahren für viel Gesprächsstoff sorgen. Während der Präsentation werden natürlich immer nur die Vorteile aufgezeigt.

via zdnet

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