Holoportation: Microsoft zeigt 3D-Videochats mit HoloLens

Peter Hryciuk 1

Microsoft hat mit „Holoportation“ eine beeindruckende neue Methode für 3D-Videochats vorgestellt, in der mit Hilfe von HoloLens Hologramme von Menschen ins Blickfeld der Augmented Reality-Brille geholt werden. So lässt sich der Gegenüber von einem anderen Ort in den eigenen Raum „teleportieren“ und dort in Lebensgröße darstellen. Die technischen Voraussetzungen dafür sind aber noch sehr umfangreich.

Holoportation - 3D-Teleportation mit HoloLens.

Microsoft demonstriert „Holoportation“ mit HoloLens

Die ersten Demonstrationen von Microsoft HoloLens und den Möglichkeiten mit der Darstellung und Interaktion von Hologrammen im Raum waren bereits sehr beeindruckend, doch das war erst der Anfang. Die Möglichkeiten Dinge oder Menschen zu „teleportieren“ gibt es zwar nicht, doch zumindest ein 3D-Hologramm in Echtzeit für Videochats ist bereits möglich. Genau diese neue Funktion hat Microsoft nun in einem beeindruckenden Video demonstriert.

Zur Aufnahme des 3D-Modells wurden insgesamt sechs 3D-Kameras genutzt. Diese zeichnen nicht nur ein statisches Modell auf, sondern übertragen auch Bewegungen der Person und die Position im Raum. Dazu sind nur Bezugspunkte wie beispielsweise der Tisch oder ein Stuhl nötig. Wenn sich die Person im Raum bewegt, wird das auch vom Hologramm durchgeführt. Microsoft HoloLens stellt das Hologramm dann im Raum dar und gibt natürlich auch Informationen an die Sensoren ab, wo man sich selbst im Raum befindet. So teleportiert man im Grunde einen Menschen per Hologramm in den Raum und kann alle Bewegungen sehen.

Das funktioniert natürlich nicht nur mit Live-Übertragungen, sondern auch mit Aufzeichnungen. Im Video interagiert der Entwickler demnach auch mit sich selbst. Weiterhin lassen sich die Hologramme individuell in der Größe verändern. So können bestimmte Inhalte auch vergrößert oder verkleinert dargestellt werden. Beachten muss man das begrenzte Sichtfeld der HoloLens-Brille. Hologramm sind natürlich nur sichtbar, wenn man diese auch direkt anschaut.

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Quelle: I3D via heise

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