Microsoft: Edge-Browser deutlich effizienter als Chrome – Akkulaufzeit um 70 Prozent höher

Peter Hryciuk 4

Es ist durchaus kein Geheimnis, dass der Chrome-Browser von Google nicht wirklich sorgsam mit den Ressourcen eines PCs umgeht – und genau da soll Microsoft Edge punkten. In einem neuen Test hat Microsoft den eigenen Edge-Browser mit den Programmen der Konkurrenz verglichen und einen erheblichen Unterschied bei der Effizienz festgestellt.

Microsoft Edge Experiment: Battery Life.

Microsoft: Edge-Browser deutlich effizienter als Chrome

Microsoft hat sich die Browser der Konkurrenz zur Brust genommen und die Effizienz der Programme auf gleicher Hardware und in identischen Szenarios verglichen. Es ist natürlich kein Wunder, dass der eigenen Edge-Browser am besten abschneidet, der Unterschied zu Google Chrome ist aber trotzdem überraschend groß. Auf dem Surface Book hat Microsoft den Edge-Browser, Google Chrome, Mozilla Firefox und Opera installiert. Im Testverfahren wurde ein Video in einer Schleife so lange gestreamt, bis der Akku aufgebraucht war. Genau das wird im oberen Video gezeigt und das Ergebnis ist durchaus überraschend.

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Google Chrome wird von den meisten Nutzern verwendet, hat aber laut diesem Test die schlechteste Effizienz. Bereits nach 4 Stunden und 19 Minuten ist der Akku des Surface Book leer. Kaum effizienter ist Mozilla Firefox, welches im gleichen Test auf 5 Stunden und 9 Minuten kommt. Auf dem dritten Platz landet Opera mit 6 Stunden und 18 Minuten. Wie nicht anders zu erwarten war, kommt der Edge-Browser von Microsoft auf den ersten Platz und hält sagenhafte 7 Stunden und 22 Minuten durch. Im Vergleich zu Chrome ist das eine höhere Laufzeit von 70 Prozent. Wer den Edge-Browser von Microsoft nutzt, kann auch die Laufzeit auf seinem Windows-Gerät verlängern.

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Effizienz von Microsoft Edge wird weiter optimiert

Das durchaus gute Ergebnis reicht Microsoft aber noch nicht, wie man im offiziellen Windows-Blog mitgeteilt hat. Mit dem Anniversary Update für Windows 10 wird auch der Edge-Browser nochmals effizienter. Besonders für Nutzer, die mehrere Tabs zur gleichen Zeit ausführen, könnten die Optimierungen von Vorteil sein. Der Prozessor soll nämlich deutlich weniger häufig belastet werden und dementsprechend auch weniger Energie verbrauchen. Flash soll zudem nicht komplett ausgeschlossen werden, sondern in einem eigenen Prozess laufen. Wenn der Energiebedarf zu groß wird, wird der Prozess einfach gestoppt.

Weitere Optimierungen möchte Microsoft bei der Oberfläche durchführen, die tatsächlich auch jetzt noch nicht optimal funktioniert. Dadurch soll die Grafikkarte der Endgeräte weniger stark belastet werden, eine noch flüssigere Darstellung ermöglichen und natürlich auch weniger Energie verbrauchen.

Quelle: Windows-Blog

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