Microsoft Edge: Browser stoppt zukünftig Flash-Inhalte

Peter Hryciuk

Der Microsoft Edge Browser wird mit dem Anniversary Update für Windows 10 im Sommer anders mit Flash-Inhalten umgehen und diese pausieren, um unnötiger Werbung und ressourcenfressenden Inhalten den Garaus zu machen. Ziel ist es die Performance des Browsers zu erhöhen, die durch Flash-Inhalte, die nicht im Fokus der Webseite stehen, sonst negativ beeinflusst wird. Die Nutzer sollen so auch mehr Kontrolle erhalten.

Video: Tipps für Microsoft Edge

Tipps für Microsoft Edge.

Microsoft Edge Browser pausiert Flash-Inhalte

In der vor zwei Tagen veröffentlichten Windows 10 Insider Preview Build 14316 geht der Microsoft Edge Browser bereits anders mit Flash-Inhalten um. Animationen auf Basis von Flash, die nicht im Fokus der Seite stehen und demnach störend wirken könnten, werden vom Browser intelligent erkannt und automatisch pausiert. Wie schon bei Chrome will Microsoft so die teilweise sehr belastenden Inhalte, die selbst leistungsstarke Systeme in die Knie zwingen können, ausschalten und so die Performance steigern. Insgesamt dürfte sich so auch die Ladezeit verkürzen und der Datenverbrauch sinken, was bei der mobilen Nutzung nicht verkehrt ist.

Benutzer erhalten mehr Kontrolle

Das heißt natürlich nicht, dass Flash-Inhalte im Microsoft Edge Browser zukünftig überhaupt nicht mehr angezeigt werden können. Ganz im Gegenteil, denn die Inhalte werden beim Besuch der Webseite einfach nicht geladen und pausiert. Möchte der Benutzer die Animation trotzdem starten, dann kann dieser das selbstverständlich tun. So blockiert Microsoft zwar die Werbung und weitere Inhalte mit Flash, doch es steht dem Nutzer frei diese Inhalte jederzeit zu aktivieren.

Sollte es sich bei dem Flash-Inhalte aber um ein Spiel oder Video handeln, welches im Fokus der Webseite steht, wird diese Animation natürlich nicht angehalten und kann sofort genutzt werden. Wie gut das funktioniert, kann in der neusten Build 14316 schon ausprobiert werden, denn dort ist diese Funktion schon integriert. Sollte das Feature keine Probleme machen, wird es im Anniversary Update für Windows 10 im Sommer eingeführt.

Quelle: Windows Blog via theverge

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