Der Microsoft-Forscher Dave Coplin findet, dass die klassische Tastatur, mit der wir täglich arbeiten, eigentlich schon längst ausgedient haben müsste. Er sieht die Zukunft in der Sprach- und Gestenerkennung sowie der Augensteuerung.

Microsoft-Forscher: Tastatur passt nicht zum 21. Jahrhundert

In einem sehr interessanten Interview hat Microsoft-Forscher Dave Coplin geäußert, dass die klassische Tastatur schon längst nicht mehr Teil unserer Gesellschaft sein sollte. Eine Eingabemethode, die aus dem 19. Jahrhundert stammt, hätte im 21. Jahrhundert eigentlich nichts mehr zu suchen. Tatsächlich haben die Menschen die Tastatur nur an die modernen Geräte angepasst, die Existenz aber nie wirklich infrage gestellt. So nutzen wir die Tastatur nicht nur am PC oder Mac, sondern auch auf Smartphones oder Tablets in einer virtuellen Form, die sich von der Grundidee aber nicht unterscheidet.

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Steuerung wir im Film „Minority Report“ ist die Zukunft

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Der schon etwas ältere Film „Minority Report“ zeigt im Grunde die Zukunft auf, in die wir uns im Hinblick auf die Bedienung unserer Geräte hinbewegen müssten. Dass das bereits der Fall ist, hat faktisch jeder mitbekommen, der ein Smartphone besitzt. Alle großen Hersteller haben ihre eigenen Sprachassistenten – sei es Cortana von Microsoft oder Siri von Apple. Wir bewegen uns also in die richtige Richtung. Amazon hat mit Echo bereits ein Produkt entwickelt, über das sich das „Smart Home“ per Sprache steuern lässt. Sogar Bestellungen sind möglich. Google plant Ähnliches mit dem „Google Assistant.“

Zukünftig sollen Computer aber auch neue Sensoren nutzen können. Dazu gehört nicht nur die Steuerung per Sprache, sondern auch Gesten. Einige Hersteller bieten bereits entsprechende Lösungen an, durchgesetzt hat sich die Technologie aber nicht. Auch die Steuerung per Augen-Tracking soll bald deutlich tiefer integriert werden. Das soll alles in nicht allzu ferner Zukunft auch normal werden – glaubt Coplin zumindest. Er hat im Übrigen auch an Cortana mitgearbeitet. Mit HoloLens hat Microsoft zudem eine AR-Brille, die vieles davon jetzt schon beherrscht.

Quelle: standard via winbeta

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