Microsoft: Surface- und Cloud-Geschäft bescheren starke Quartalszahlen

Rafael Thiel

Aus dem einstigen Windows-Giganten ist ein neuer Konzern geworden: Dank Cloud-Geschäft und starken Surface-Verkaufszahlen konnte Microsoft überzeugende Quartalszahlen abliefern; Umsatz und Gewinn überstiegen die Markterwartungen und stimmten die Anleger zufrieden.

Nach der Präsentation der Quartalszahlen kletterte die Microsoft-Aktie nachbörslich auf ein Rekordhoch. Der Stand konnte sich zwar nicht halten, dennoch sind Anleger und Analysten offensichtlich von der Entwicklung des Konzerns positiv angetan. Dazu gibt es auch Grund genug, die frühere Allmacht von Windows ist gebrochen. Mittlerweile verdient Microsoft auch mit anderen Sparten gutes Geld.

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Dazu zählt auch das Surface-Geschäft. Die Verkäufe von Surface Book und Co. bescherten einen Umsatz von 926 Millionen US-Dollar. Im vorherigen Quartal lag dieser noch bei 672 Millionen US-Dollar. Allerdings verzeichnet die Smartphone-Sparte mit den Lumia-Modellen eine Umsatzeinbuße von 72 Prozent. Damit wurde im Vorfeld zwar gerechnet, dennoch dürfte der Misserfolg auf dem Smartphone-Markt für Microsoft nicht zufriedenstellend sein. Dennoch die PC-Sparte, zu der neben Lumia und Surface auch die Xbox-Konsole zählt, mit einem Umsatz von 9,3 Milliarden US-Dollar weiterhin das Zugpferd des Konzerns.

Wie lange das noch so bleibt, ist angesichts der blühenden Cloud-Sparte jedoch fraglich. Der an Unternehmen gerichtete Cloud-Service Azure, mit dem Webseiten, Apps und Daten verwaltet werden können, erreichte ein Umsatzplus von satten 116 Prozent und dürfte hauptverantwortlich für die starken Zahlen der Cloud-Sparte sein. Der Umsatz dieser lag im abgelaufenen Quartal bei 6,38 Milliarden US-Dollar, das entspricht einem Zuwachs von 8,6 Prozent.

Microsoft findet zu alter Stärke

Unterm Strich erzielte Microsoft im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 22,33 Milliarden US-Dollar. Im Vorfeld hatten Analysten lediglich mit 21,71 Milliarden US-Dollar gerechnet. Der Quartalsgewinn beträgt 4,69 Milliarden US-Dollar. Nach den „verschwendeten“ Jahren unter Steve Ballmer findet Microsoft derzeit wieder zu alter Stärke. Das ist vor allem Satya Nadella zu verdanken, der den Konzern seit 2014 leitet, und verstärkt in das Mobile- sowie Cloud-Geschäft einsteigt.

Quelle: Microsoft via MS Power User, Handelsblatt

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