Project Centennial: Microsoft stellt erste Win32-Programme in den Windows Store

Peter Hryciuk

Microsoft geht mit gutem Beispiel voran und hat erste Win32-Programme in den Windows Store gestellt, die mit dem Desktop App Converter unter dem Project Centennial umgewandelt wurden. Wenn man viele Entwickler für diese Methode der Konvertierung von normalen Programmen gewinnen möchte, sollte man natürlich auch selbst damit anfangen. Es handelt sich bisher aber nur um kleine Standardprogramme, die man auf jedem Windows-PC findet. Geplant ist die Umsetzung auch mit umfangreichen Spielen und Programmen, die so einfach über den Windows Store vertrieben werden könnten.

Win32-Programme landen im Windows Store

Project Centennial ist für Microsoft der neue Hoffnungsträger, um den Windows Store mit möglichst vielen Inhalten zu füllen. Deswegen hat auch das Unternehmen selbst nun damit begonnen, erste Programme, die man sonst unter Windows vorinstalliert hat, in den Windows Store zu stellen. Wirklich brauchen tut man die Apps zwar nicht, doch es ist natürlich ein positives Zeichen für andere Entwickler, dass man so die eigenen Programme über einen weiteren Vertriebsweg einfach an die Windows 10-Nutzer bringen kann.

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Bisher noch ohne Funktion

Die Apps wurden zwar im Windows Store für Windows 10 gefunden und kommen auch schon mit ersten Screenshots und der entsprechenden Beschreibung, runterladen und nutzen kann man die Programme aber noch nicht. Vermutlich wurden diese einfach noch nicht freigegeben, denn die Kompatibilität mit dem PC ist eigentlich gegen. Es bleibt nämlich auch weiterhin dabei, dass die Win32-Programme zwar im Windows Store landen, diese aber natürlich trotzdem nur auf x64- und x86-Systemen laufen. Auf einem Smartphone mit ARM-Prozessor wird man die Programme damit nicht plötzlich ausführen können.

Das Potenzial ist enorm

Wirklich interessant wird Project Centennial aber erst, wenn durch den Desktop App Converter umfangreiche Spiele und Programme in den Windows Store gelangen. Damit könnte man Software noch einfach anbieten und müsste diese nicht über andere Services runterladen. Hoffentlich passen dann auch die Preise, denn im Xbox Store sind die Spiele oft nur zur UVP erhältlich, während die Preise im Handel schon deutlich reduziert wurden.

Quelle: @h0x0d via windowscentral

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