Windows 10 Zwangsdownload: Verbraucherzentrale geht rechtlich gegen Microsoft vor

Peter Hryciuk 3

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat rechtliche Schritte gegen Microsoft wegen des Windows 10 Zwangsdownloads ohne Zustimmung der Nutzer angekündigt. Auf eine strafbewehrte Unterlassungserklärung hat Microsoft nicht reagiert. Jetzt will man nun vor Gericht ziehen.

Windows 10 Zwangsdownload: Verbraucherzentrale geht rechtlich gegen Microsoft vor

Verbraucherzentrale geht gegen Windows 10 Zwangsdownload vor

Microsoft muss sich in Deutschland auf ein Gerichtsverfahren einstellen, welches die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg anstrebt. Die Organisation reagiert damit auf die unzähligen Beschwerden vieler Nutzer von Windows 7 und Windows 8, bei denen Windows 10 im Hintergrund heruntergeladen wird, obwohl diese dem nicht zugestimmt haben. Microsoft möchte die Verbreitung von Windows 10 so forcieren und den Nutzern das Upgrade erleichtern. Möchte der Benutzer das Upgrade tatsächlich durchführen, wären die Daten schon auf dem PC und müssten nur noch installiert werden. Doch das bringt auch viele Nachteile mit sich, die in den Augen der Nutzer und der Verbraucherzentrale nicht akzeptabel sind.

Ordner $Windows.~BT löschen – So geht's

Wer Windows 7 oder Windows 8 nutzt und plötzlich deutlich weniger Speicherplatz auf seinem PC hat, bei dem könnte der Download der Installationsdateien für Windows 10 schon durchgeführt worden sein. Dieser passiert ohne Zustimmung des Benutzers im Hintergrund. Die Daten werden abgelegt und belegen so Platz auf der Festplatte. Besonders Nutzer von Geräten mit wenig internem Speicher fühlen sich dadurch belästigt. Immerhin lässt sich der Speicher nicht so einfach wieder freigegeben. Besonders ärgerlich ist der Zwangsdownload von Windows 10 für alle Nutzer, die keine Flat und nur ein bestimmtes Volumen zur Verfügung haben. Da können 6 GB an Daten schon einen ordentlichen Anteil einnehmen und auch finanzielle Folgen haben.

Windows 10: Download des Upgrades verhindern – So geht's

Erst wenn man das Upgrade auf Windows 10 auch wirklich durchführen möchte, dann wird die Zustimmung zur Installation und zum Download gegen. Vorher ist das nicht der Fall und somit nicht akzeptabel. Deswegen wird die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nun vor Gericht ziehen, um den Sachverhalt zu klären. Eine offizielle Reaktion von Microsoft gibt es zu dem Thema nicht.

Quelle: verbraucherzentrale-bawue via stadt-bremerhaven

Windows 10 Home USB-Stick kaufen *

Video: Wo ist mein Windows 10 Upgrade?

Where is my Windows-10-Upgrade.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung