Motorola: DROID Ultra, Maxx und Mini für Verizon vorgestellt

Lukas Funk 14

Ohne viel Tamtam haben Motorola und der US-Mobilfunkanbieter Verizon gestern die neueste Iteration der in den USA populären DROID-Reihe vorgestellt: Neben einigen interessanten Software-Features und der generell hochwertigen Hardware erzeugte vor allem Motorolas selbst entwickelter Achtkernprozessor X8 Interesse.

Motorola: DROID Ultra, Maxx und Mini für Verizon vorgestellt

In den USA ist Verizons DROID-Reihe dafür bekannt, Android als Betriebssystem salonfähig gemacht zu haben. Entsprechend wichtig war die gestrige Vorstellung der neuen Modelle DROID Ultra, DROID Mini und DROID Maxx für Motorola — inzwischen exklusiver Partner für DROID-Geräte —, gilt es doch, ein Erbe zu bewahren.

Geerbt haben alle drei Modelle, die inzwischen ohne den Namenszusatz RAZR auskommen, die Kevlar-Ummantelung, welche nicht nur für erhöhte Stabilität sorgt, sondern auch als extravagantes Designelement dient. Weiterhin gemeinsam ist den Modellen eine 10 MP-Kamera, 2 GB RAM sowie Motorolas in Eigenentwicklung entstandenes SoC (System on a Chip) X8, welches, so die offizielle Darstellung, zwei Kerne für Anwendungen reserviert, vier für grafische Berechnungen, einen für Umgebungssensoren sowie einen für die Spracherkennung. Letzterer ist essenziell für die erweiterte Sprachsteuerung, welche schon im geleakten Moto X-Video zu sehen war. Der Sprachsteuerung sowie den weiteren vorgestellten Software-Features, welche wahrscheinlich ihren Weg auf das für uns interessantere Moto X finden werden, werden wir gleich noch ein eigenen Artikel widmen.

Engadget konnte den Motorola X8 ersten Benchmarks unterziehen, in welchen sich das Herzstück aller drei Smartphones wie folgt schlug: Neue Leistungsspektren erschließt das SoC offensichtlich nicht, jedoch sollte die Power für flüssige Bedienung ausreichen. Das Hauptaugenmerk lag wohl auf der Integration der Sprachverarbeitungs- und Sensorkerne.

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Das DROID Mini stellt dem Namen entsprechend das kompakteste der drei Smartphones dar: Es verfügt über ein 4,3 Zoll großes LC-Display mit HD-Auflösung und relativ dünnem Rand um das Display (Bezel). Im Gegensatz zu Mini-Smartphones anderer Hersteller macht es ansonsten keine Abstriche, tritt vielmehr in die Fußstapfen des RAZR M/i.

Hauptdarsteller des Events war allerdings das DROID Ultra, welches über ein 5 Zoll großes AMOLED-Display verfügt, das ebenfalls mit 1280 x 720 Bildpunkten auflöst. Mit 7,18 mm Tiefe handelt es sich nach Motorolas Angaben um das dünnste LTE-Smartphone überhaupt, welches trotz der schlanken Linie aber mit einem 2130 mAh starken Akku aufwarten kann.

Das DROID Maxx zuletzt entzieht sich dem Schlankheitswahn der Smartphones und tauscht Kurven gegen Akkukapazität: In dem immerhin noch 8,5 mm schlanken Gehäuse findet ein 3500 mAh-Akku Platz, welcher laut Motorola für 48 Stunden Laufzeit sorgen soll — sollte sich dies bewahrheiten, könnte man auch hier einen Rekord verbuchen.

Noch ist nicht bekannt, ob Motorola die drei Smartphones auch international zum Verkauf anbieten wird, etwa unter dem hierzulande verwendeten Milestone-Label. In den USA werden sie jedenfalls am 20. (Ultra, Maxx) beziehungsweise 29. August (Mini) für 99 US-Dollar, 199 US-Dollar respektive 299 US-Dollar mit Vertrag erhältlich sein.

Quellen: Verizon, Engadget [via Unwired View]

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