Motorola: RAZR, Fitnessuhr ACTV und neue Lapdocks vorgestellt

Daniel Kuhn

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen von Googles und Samsungs gemeinsamen Event, auf dem ja bekanntlich das Galaxy Nexus und Android 4.0 vorgestellt wurden. Kurz vor diesem Event hat Motorola in den USA ebenfalls einige interessante Geräte vorgestellt. Damit diese nicht völlig unter einer dicken Schicht Ice Cream Sandwich begraben werden fassen wir die präsentierten Gerätschaften in diesem Artikel zusammen.

Motorola: RAZR, Fitnessuhr ACTV und neue Lapdocks vorgestellt

Motorola RAZR

Gestern hatten wir bereits das erste Produktfoto gezeigt – auf diesem war bereits zu erahnen, dass das DROID RAZR seinem Namen alle Ehre macht und dünn wie eine Rasierklinge sein wird. Mit 7,1 mm an der dünnsten Stelle hatten wir allerdings dann doch nicht gerechnet – entsprechend beeindruckt sind wir von den Magermodelmaßen des Smartphones, das die zwei Traditionsmarken DROID und RAZR zusammenbringt.

Auf diesem engen Raum versammeln sich folgende Innereien:

  • 4,3 Zoll Super AMOLED-Display mit qHD-Auflösung (540×960 Pixel)
  • 1.2 GHz Dual Core-Prozessor
  • 1780 mAh Akku
  • 1.3 MP Frontkamera, 8 MP Rückkamera mit LED-Blitz
  • 1 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher

Das Motorola DROID RAZR wird zunächst mit Android 2.3.5 ausgeliefert (so viel zu den Ice Cream Sandwich-Gerüchten) und Anfang 2012 auf Android 4.0 aktualisiert. Die europäische Variante wird vermutlich nur RAZR, ohne DROID heißen und endlich mit einem entsperrbaren Bootloader versehen – Motorola hat sich also tatsächlich an das Versprechen gehalten.

Die Gehäuserückseite wird, wie bereits spekuliert, durch Kevlar-Fasern umgarnt und dadurch extrem stabil gemacht. Das Gehäuse ist vor Spritzwasser geschützt, was allerdings zulasten des Akkus geht – dieser ist nämlich fest verbaut und kann nicht getauscht werden.

Das Motorola RAZR soll im November in Europa erscheinen – wenn sich der Termin etwas genauer eingrenzen lässt, werden wir euch natürlich informieren.

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Faltbares Motorola RAZR: So könnte die Rückkehr des Kult-Handys aussehen.

Motorola Lapdock 100 und 500

Die Grundidee des Lapdock – also eine Dockingstation, die durch ein verbundenes Smartphone zum Laptop wird – ist an sich sehr fein. Leider konnte die Umsetzung der ersten Version nicht besonders überzeugen. Das lag allerdings nicht an der Hardware, sondern vielmehr an der WebTop-Software, die nicht den Eindruck erweckt hat, besonders ausgereift zu sein. Bei den neuen Modellen hat Motorola immerhin die deutlich aktuellere Firefox-Version 6 integriert.
Das neue Lapdock kommt in zwei Größen:

  • Lapdock 100: Mit 10.1 Zoll-Display, aber ohne Steckplatz für das Smartphone – dieses wird etwas unschön durch ein Kabel verbunden
  • Lapdock 500: Mit einem 14 Zoll-Display, Steckplatz für Smartphones, Ethernet- und VGA-Out-Anschlüsse

Ob, wann und zu welchen Preis die Lapdocks bei uns erhältlich sein werden, hat Motorola bisher nicht verraten.

Motorola ACTV

Bei Motorolas ACTV (gesprochen Active) handelt es sich um einen Fitnessmonitor, der als Uhr am Armband getragen werden kann. Das ACTV haut also in dieselbe Sparte wie das Sony Ericsson LiveView, IMWATCH und natürlich der aktuelle iPod nano. Das ACTV basiert auch auf Android, läuft mit einer 600 MHz CPU und kann mit Android-Smartphones gekoppelt werden, um Nachrichten anzuzeigen, Musik abzuspielen oder ähnliches. So wird man beim Sport also nicht nur über verbrannte Kalorien oder Geschwindigkeit informiert, sondern hat auch noch alle relevanten Informationen am Handgelenk. Ach ja, die Uhrzeit kann das ACTV übrigens auch anzeigen.

Das Motorola ACTV soll ebenfalls im November erhältlich sein – ob es allerdings auch Bewegungsdranggeplagten in Europa zur Seite stehen wird ist noch unklar.

[via thisismynext.com 1 & 2 und engadget.com]

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