Motorola: Verkaufsverbot für das Moto G in Deutschland

Martin Malischek 7

Das Landgericht Mannheim hat entschieden: Aufgrund der Verletzung eines Patents der Firma LPKF Laser & Electronics AG darf Motorola die betroffenen Smartphones nicht mehr in Deutschland vertreiben. Update: Motorola gibt bekannt, dass es sich um das Moto G handelt.

Motorola: Verkaufsverbot für das Moto G in Deutschland

Meldung vom 9. Juli: Apple würde das Unternehmen LPKF Laser & Electronics AG wohl als „Patenttroll“ bezeichnen: Die Patentverletzung betrifft bei Motorola die Art, wie Antennen auf abgerundeten Kunststoffen angebracht werden.

Genauer heißt das Patent „Laser Direct Structuring“, die Klage wurde bereits 2013 eingereicht. Die chinesischen Behörden erklärten dieses bereits für ungültig, außerhalb des Landes hat es jedoch noch seine Gültigkeit.

Während die LKPF das Patent dort erneut einrichte, kündigte sie in der Pressemitteilung mit, Ausschau nach weiteren Patentverletzungen zu halten.

Das Landgericht Mannheim gab der Klage gegen Motorola nun statt und entschied, dass die betroffenen Smarpthones nicht mehr vertreiben werden dürfen. Welche Smartphones genau betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Wir informieren euch, sobald wir näheres wissen.

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Update: Moto G vom Verkaufsverbot betroffen, Motorola gibt Entwarnung

In einer Mitteilung äußert sich Motorola zum Verkaufsverbot, gibt aber bekannt, dass keine Lieferschwierigkeiten zu erwarten sind: „Das Urteil bezieht sich auf Moto G. Wir sind enttäuscht über die Entscheidung, aber Motorola hat Vorkehrungen getroffen, um Unterbrechungen bei den Lieferungen zu vermeiden.“

via caschy, Quelle: Reuters

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