Project Ara: Motorola realisiert Phonebloks und wir sind geflasht!

Jens Herforth

Motorola hat in einem Blogpost verkündet, dass man das Projekt Ara ins Leben gerufen hat. Grund dafür waren die MAKEwithMOTO-Events in den USA. Dabei ist ein Motorola Team durch die Staaten gefahren und hat mit Entwicklern und Designern Ideen gesammelt, innovative Prototypen gebaut und Motorola vor allem eins gezeigt: Android ist eine so offene Software, die Hardware sollte da nicht hinterher hinken. Wer denkt da nicht an Phonebloks?

Die Idee eines Smartphone mit auswechselbaren Komponenten ist nicht neu und dürfte einigen Lesern unter dem Projekt „Phonebloks“ ein Begriff sein. Das Crowdfunding-Konzept hat damals leider nicht funktioniert, da nicht die komplette Summe zusammen kam. Erfinder Dave Hakkens hat sich nun mit Google und Motorola zusammengetan: Daraus entstand Project Ara.

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Fassen wir nochmal zusammen: Ein guter Mann hat eine Idee, Google und Motorola haben den Schneid zu sagen „Das ist gut, das unterstützen wir“ und bieten damit der grandiosen „Selbstbau“-Idee den notwendigen, wirtschaftlichen Rückhalt. Dabei wird es ein Endo geben (Endoskeleton), das als Grundlage dient. Auf dieses Endo wird es möglich sein Module zu bauen, die dann für einzelne Komponenten eines Smartphone stehen.

Speicher, Kamera, Prozessor, Sensoren - damit wird aus der Handy-Wergwerfgesellschaft ein Lego-System.

Caltech MAKEaTHON.
Wie man an der Gruppe schon erkennen kann, ist das Team hinter MAKEwithMOTO sehr engagiert und sitzt mit Eifer an der Umsetzung toller Ideen. Mir wird da richtig warm ums Herz und ich freue mich extrem auf diese Phonebloks Umsetzung. Da steckt mächtig Potential hinter!

via Stefan Keuchel/Motorola

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