Miitomo: Flüche sind in Nintendos App (noch) erlaubt

Sebastian Moitzheim 1

Kraftausdrücke in einem Nintendo-Spiel? Das gab es zuletzt wohl in Conker’s Bad Fur Day, doch in der neuen Smartphone-App Miitomo ist Fluchen (noch) erlaubt.

Miitomo: Flüche sind in Nintendos App (noch) erlaubt

Nintendo gilt als besonders kinderfreundlich und gibt sich große Mühe, dieses Image aufrecht zu erhalten - was wohl auch der Grund dafür ist, dass sie Online-Kommunikation nur sehr zögerlich in ihre Spiele eingeführt haben und sie streng kontrollieren. Daher ist es ziemlich überraschend, dass Nintendos Smartphone-App Miitomo offenbar recht lockere Standards hat, wenn es darum geht, was man in Nintendos Version eines sozialen Netzwerks posten kann und was nicht.

In der App gibt man Grußbotschaften und Antworten auf harmlose Fragen ein, die dann mit Freunden geteilt werden, in der Form eines sprechenden Mii-Avatars. Derzeit kann man diese Miis sagen lassen, was man möchte - inklusive Flüchen:

Weiß Nintendo nicht, dass so ziemlich jedes Kind (und, seien wir ehrlich, viele Erwachsene) als allererstes ausprobieren wird, welche Fluchwörter die Miis sagen können? Ob dem so ist, oder ob der fehlende Filter gar Absicht war, ist derzeit noch nicht bekannt. Natürlich ist gut möglich, dass Nintendo hier noch nachbessern wird - wem also nach etwas pubertärem Spaß ist, der sollte wohl schnell handeln.

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