Nintendo: 27-Jahre altes Dokument zeigt, dass Entwickler ihre eigenen Spiele nicht geschenkt bekamen

Michael Sonntag

Laut Kotaku hätte dir ein Verwandter bei Nintendo nichts gebracht, um ein Gratis-Super Mario zu ergattern. Das beweist ein Bestellschein von 1991, den der Video Game Emphemera-Redakteur Chris Bieniek aufgetrieben hat.

Hier bekommst du einen Einblick in das neueste Mario-Abenteuer:

Super Mario Odyssey – Die ersten 13 Minuten.

Im besagten Bestellschein von Nintendo of America bekamen Mitarbeiter akribisch genau aufgelistet, wie viel sie für die hauseigenen Spiele zahlen mussten. So lässt sich beispielsweise dem Schein entnehmen, den Bieniek auf Twitter postete, dass Super Mario Bros 3 mit Steuern 38 Dollar kostete. Das entspräche heute einem Preis von 60 Dollar.

Des Weiteren kosteten Zelda und Metroid 14 Dollar, Tetris sogar 24 Dollar.

Nintendo ist ein Entwickler wie kein zweiter:

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Nintendo macht unzählige Fehler und räumt 2017 trotzdem ab.

Der strenge Nachtrag, dass Spiele nur direkt an Mitarbeiter verkauft werden dürfen, weist daraufhin, dass der Schein vermutlich unerlaubt dafür benutzt wurde, Spiele für Freunde und Familie zu erwerben. Also machte es prinzipiell nicht viel Unterschied, ob die Mitarbeiter die Spiele direkt beim Studio oder einfach im Geschäft kauften.

Also, wenn du einen Verwandten in ein Studio für Gratis-Spiele einschleusen willst, such dir ein anderes. Welches wäre das im besten Fall? Sag uns deine Meinung!

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