Nintendo Direct: Gehen auch ohne Iwata 'directly' weiter

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Satoru Iwata hat mit seinem Tod nicht nur eine Lücke in das Unternehmen Nintendo gerissen, sondern schürte auch die Angst, dass die Kommunikation mit den Fans einbrechen würde. Aushängeschild dieser waren die regelmäßigen Nintendo Direct mit dem Nintendo-Chef.

Zu den größten Erfolgen, die Nintendo unter Satoru Iwata erlebte, gehörten sicherlich die Wii und der Nintendo DS und dessen Nachfolger. Fast ebenso wichtig ist aber das informative Video-Format Nintendo Direct. Dieses wurde stets mit Satoru Iwata als Gastgeber zu anstehenden Releases, für die Kommunikation neuer Informationen und viele andere Dinge genutzt. Das bislang letzte Nintendo Direct hieß Nintendo Digital Event und wurde im Juni als Spezialausgabe zur E3 ausgestrahlt und zeigte Satoru Iwata, die Entwickler-Legende Shigeru Miyamoto und den amerikanischen Geschäftsführer Reggie Fils-Aimé als Muppet-Figuren. Mit dem Tod Iwatas im Juli schienen auch die Nintendo Direct gestorben.

Am Montag verkündete Nintendo, dass ein neuer Geschäftsführer gefunden wurde: Tatsumi Kimishima. Auch wenn es aktuell heißt, dass dieser nur eine Übergangslösung sein könnte, da Iwata einen jüngeren, zukunftssicheren Nachfolger bevorzugt hätte, wird er bis auf Weiteres die Geschicke Nintendos lenken. Heute folgte die nächste schöne Ankündigung, denn die Nintendo Direct werden zurückkehren. Das versicherte Nintendo in einem Statement, allerdings ist noch nicht klar, wann es das nächste Nintendo Direct geben wird, wer als Gastgeber fungiert und welche Themen behandelt werden.

Die Nintendo Direct sind nicht das Einzige, wofür Satoru Iwata verantwortlich war. Neben den Videos festigte er auch das Iwata Asks-Format, welches einen noch direkteren Draht der Spieler und Fans zum Nintendo-Präsidenten bereitstellte. Ob es auch hier ein ähnliches Format geben wird, ist unklar.

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Marco Schabel
Marco Schabel, GIGA-Experte.

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