Nintendo hat mit der Wii und Wii U zwei innovative Konsolen in den Handel gebracht. Leider ist dem japanischen Hersteller entgangen, dass man mit der Bewegungssteuerung gleich mehrere von Philips registrierte Patente verletzt. Die beiden Unternehmen befinden sich aktuell im Rechtsstreit, in Großbritannien ist das Gericht nun zu einem Urteil gekommen.

Philips hat vergangenen Monat eine Klage gegen Nintendo eingereicht. Diese würden ein Patent für einen Bewegungssensor und darüber hinaus ein zweites Patent für eine kabellose Bedienungstechnologie eines zweiten Gerätes verletzten. Damit ist im ersten Fall die Wii-Konsole samt den dazu veröffentlichten Peripheriegeräten gemeint. Die zweite Klage bezieht sich auf die Wii U und das Tablet-ähnliche GamePad. Während die Gerichte in den USA, Deutschland und Frankreich noch kein Urteil gefällt haben, wurde an diesen Tagen nun in Großbritannien Philips Recht zugesprochen. Das Unternehmen will im Juli konkrete Schadensersatzforderungen äußern. Nintendo hingegen kann die Entscheidung nicht verstehen und möchte in Berufung gehen. Es ist davon auszugehen, dass der Rechtsstreit in den anderen Ländern zum selben Urteilsspruch führen wird.

 Quelle: Polygon

 

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