Nintendo: Polizei fasst Dealer, die Drogen in Fake-Kassetten versteckten

Michael Sonntag

Laut De Telegraf konnte die niederländische Polizei letzte Woche vier Drogendealer bei einer Razzia festnehmen. Die Gruppe benutzte 3D-Drucker, um gefälschte Nintendo-Kassetten herzustellen, in denen sie dann Drogen wie LSD, Kokain und MDMA versteckten.

Nintendo Classic Mini – Famicom Trailer.

Als die Polizei von der Dealer-Gruppierung erfuhr, griff sie nicht direkt ein, sondern wartete, bis sie über die Kunden genügend Namen und Daten gesammelt hatte. Bei der Razzia nahm die Polizei dann drei Männer und eine Frau in Amsterdam fest, bei denen auch mehrere 3D-Drucker sichergestellt wurden.

Die Polizei möchte keine Aussagen darüber machen, um welche Spiel-Kassetten es sich bei den Fälschungen genau handelt. Ein veröffentlichtes Foto, das die Öffnung einer dieser Kassetten zeigt, gibt aber den Hinweis, dass es vermutlich Famicom-oder Super Nintendo-Kassetten sind.

Diese Fälschungen nutzte die Gruppierung, um ihre Drogen nach Neuseeland, Singapur und Australien zu verschiffen. Wenn ein Retro-Spieler zufällig in den Besitz eine dieser Fälschungen käme, würde er schon ziemlich darüber staunen, sobald er versteht, warum das Spiel nicht funktioniert.

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Vielleicht sollten sich Dealer weltweit ein Beispiel an dem Modder nehmen, der extrem viel Geld damit verdient, Sims mit virtuellen Drogen zu versorgen. Das wäre ungefährlich, sowohl für sie selbst als auch für ihre Kunden. So würden sie zumindest auch verhindern, dass sich die Polizei über sie lustig macht, wie es der Skyrim-Fall bei der australischen Behörde gezeigt hat.

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