Nintendos Investoren fordern Super Mario für das iPhone

Julien Bremer 9

Viele von uns haben in ihrer Kindheit sicherlich etliche Stunden vor dem Nintendo mit dem hüpfenden Klempner Mario verbracht. Geht es nach einem von Nintendos Investoren, dann könnte Super Mario schon bald seine große Rückkehr feiern.

Nintendos Investoren fordern Super Mario für das iPhone

Der Gründer von Oasis Management, Seth Fischer schickte in dieser Woche einen Brief an Nintendos Präsident Satoru Iwata mit der Aufforderung, zukünftig auch Spiele für iPhone und iPad zu veröffentlichen. Oasis Management ist einer von Nintendos Investoren.

Er begründete diese Forderung damit, dass ein Großteil der Generation, die früher stundenlang Super Mario, Zelda und Donkey Kong spielten, nun auf dem Smartphone-Markt für große Umsätze in den App-Stores sorgt. „Nintendo ist gut beraten, den Schritt auf die mobilen Plattformen zu machen. Die mobilen Stores sind das wohl größte Verzeichnis von Gelegenheitsspielen. Stellen Sie sich den großen In-Game Markt vor und die Möglichkeit, für 99 Cent Mario etwas höher springen zu lassen.“

Seit dem Tag, als der App Store seine Türen öffnete, wurde der Umsatz von mobilen Spielkonsolen wie dem Nintendo 3DS immer kleiner. Nintendo hat erkannt, dass das Unternehmen durch iPhone und Co. Umsatzeinbußen von rund einer Millarde Dollar hinnehmen musste und angekündigt, zukünftig mit Apps für iOS zu experimentieren.

Nur weil jedermann heutzutage ein iPhone hat, sei das für Satoru Iwata kein Grund, einen Mario-Klon für das iPhone zu veröffentlichen. Der Anspruch des Unternehmens scheint deutlich höher zu sein, als der von Fischer. Außerdem tut sich Nintendo schwer damit, nur noch als Software-Lieferant tätig zu sein. Wir berichteten bereits darüber, dass es Überlegungen geben soll, Smartphone-Spiele für eigene Werbezwecke zu nutzen.

Was die Produktphilosophie angeht, ist Nintendo für die Gaming-Szene das Äquivalent zu Apple in der Technikwelt. Nintendo hat über Jahre seine eigenen Spiele nur auf seinen Konsolen veröffentlicht und tut sich daher schwer, sich zukünftig nur auf die Software zu fokussieren. Das widerspricht schließlich dem, was das Unternehmen groß gemacht hat. Als Vergleich gibt es Apples Betriebssystem auch nur für die eigenen Rechner, anders als bei Windows.

via Cult of Mac

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