Nach den kürzlich veröffentlichten katastrophalen Verkaufszahlen der Wii U meldet sich jetzt IHS-Analyst Piers Harding-Rolls zu Wort und prognostiziert, dass Nintendo auch in Zukunft herb an der Konsole zu knabbern haben werde - allerdings sei nicht alles so schwarz, wie es viele Beobachter momentan sehen.

Harding-Rolls betonte, dass auch, wenn die Verkaufszahlen des 3DS die mangelhaften Verkäufe der Wii U bislang relativiert hätten, spätestens die schlechten Verkäufe im Sommerloch bedeuten würden, dass weitere Entwicklung an der Wii U die Profite übersteigen werde. Er prognostizierte auch, dass Nintendo weiterhin viel in die Verbesserung der Software für die Wii U investieren werde und diese sich insofern voraussichtlich für ein bis anderthalb Jahre nicht rechnen werde.

Die zuletzt veröffentlichten schwachen Verkaufszahlen (160000 im letzten Quartal) solle man aber nicht überbewerten, so Harding-Rolls weiter. Davon abgesehen, dass Nintendo-Verkäufe zu Weihnachten gewohnheitsmäßig stark anziehen und Nintendo wahrscheinlich viel in Marketing investieren werde, sei es auch so, dass erst zu diesem Zeitpunkt das Spiele-Lineup stärker werde.

Nintendo veröffentlichte zusätzlich zu seinem Quartalsbericht einen aktualisierten Release-Plan, und tatsächlich ziehen die Releases ab Oktober und November deutlich an, mit Titeln wie The Legend of Zelda: Wind Waker HD, Super Mario 3D World und Wii Fit U.

Via: gamesindustry.biz