Nokia arbeitet im stillen Kämmerlein am Smartphone-Comeback

Tuan Le 8

Nokia arbeitet weiterhin an einer erfolgreichen Rückkehr auf den Smartphone-Markt. Einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge werden derzeit Software-Experten zur Evaluation neuer Produkte sowie Vertriebspartner gesucht.

Nokia arbeitet im stillen Kämmerlein am Smartphone-Comeback

Noch ist der Name Nokia bei den Kunden im Gedächtnis und die Finnen tun gut daran, nicht allzu viel Zeit bis zum großen Comeback verstreichen zu lassen. Aufgrund der Lizenzvereinbarungen mit Microsoft muss Nokia zwar mindestens bis 2016 warten, bis man ein Smartphone unter eigenem Namen verkaufen darf, doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Unternehmen selbst ließ zuvor verlauten, dass man nicht selbst die mobilen Geräte herstellen, sondern sich vielmehr auf die Entwicklung und das Produktdesign konzentrieren möchte. Entsprechende Vertriebspartner und Vertragsfertiger scheinen, so zumindest den Angaben von Reuters zufolge, aktuell noch gesucht zu werden. Beim Nokia N1, das nur in Asien auf den Markt kam, hat man bereits Foxconn die Herstellung übernehmen lassen und bewiesen, dass durchaus ansprechende Geräte dabei herauskommen können.

Smartphone-Comeback: Nokia sucht Fachkräfte

Auf der Job-Plattform LinkedIn sucht Nokia aktuell zuhauf nach kompetenten Fachkräften in der Produktentwicklung, darunter auch spezifisch Android-Entwickler – dass das nächste Smartphone von Nokia mit dem OS aus dem Hause Google ausgestattet sein oder es zumindest einige Vertreter mit Android geben wird, scheint somit gesichert zu sein. Obwohl es im Mai noch hieß, 70 Mitarbeiter entlassen zu wollen, sprechen neue Quellen nur noch von der Hälfte der Entlassungen – vermutlich hat man erkannt, dass personelle Umstrukturierungen zur Einsparung auf Kosten der Produktqualität vorzunehmen nicht sinnvoll ist.

In welcher Form die Produkte von Nokia die Kunden allerdings überzeugen sollen, ist bislang noch nicht ganz klar. Mit Windows Phone haben die Finnen keine Bestseller landen können, unter Android als Betriebssystem könnten man in der Theorie eine weitere Chance erhalten. Fraglich ist, wie man auf dem hart umkämpften Markt der Android-Geräte jedoch herausragende Alleinstellungsmerkmale anbieten will. Bei den Lumia-Geräten war es vor allem die Verarbeitungsqualität und Hardware, die überzeugte – Punkte, die aufgrund dem Verbleib der Produktionsstätten bei Microsoft nicht ohne Weiteres auf die kommenden Nokia-Smartphones übertragen werden können.

Quelle: Reuters

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