Nokia D1C: Mittelklasse-Smartphone mit Android 7.0 in Benchmark gesichtet

Rafael Thiel

Nokia ist zurück: Nach zweijähriger Abstinenz bahnt sich endlich mal wieder ein Smartphone an, dass den traditionsreichen Markennamen tragen wird. Das sogenannte Nokia D1C ist in der Datenbank eines Benchmarks aufgetaucht und gibt somit erste Details preis. So soll unter anderem Android 7.0 Nougat vorinstalliert sein.

Natürlich steckt hinter Nokia nicht länger der finnische Hersteller, der einst auf dem mobilen Markt Pionierarbeit leistete. Das Unternehmen ist bekanntlich in Microsoft einverleibt, den Markennamen haben sich mittlerweile jedoch HMD Global, eine in Finnland ansässige Splitterfirma ehemaliger Nokia-Veteranen, und FIH Mobile, eine Tochter des Auftragsfertigers Foxconn, geschnappt. Die beiden Unternehmen gaben einst bekannt, eine halbe Milliarde US-Dollar in den Vertrieb neuer Smartphones und Tablets investieren zu wollen.

Nokia-d1c-geekbench

Diese Ankündigung wird nun offenbar in die Realität umgesetzt: Bei GeekBench ist ein Eintrag aufgetaucht, das ein Smartphone von Nokia listet. Die hinterlegten Spezifikationen lassen das fragliche Gerät in der unteren Mittelklasse verorten: Als Prozessor kommt ein Snapdragon 430 von Qualcomm zum Einsatz, der über acht Rechenkerne verfügt, auf bis zu 1,4 GHz taktet und noch im 28-nm-Verfahren gefertigt ist. Beim Arbeitsspeicher stehen laut GeekBench 3 GB zur Verfügung. Zum Display gibt es aktuell noch keinerlei Informationen, jedoch unterstützt der verbaute Chip maximal eine Full-HD-Auflösung. Die Software basiert derweil bereits auf Android 7.0 Nougat.

Nokia D1C: Release mutmaßlich erst 2017

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Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch völlig offen, wann das ominöse Nokia D1C voraussichtlich auf den Markt kommen wird. Ein Release zum Weihnachtsgeschäft ist denkbar, aber eher unwahrscheinlich. Da es sich bei HMD Global, trotz bekanntem Markennamen, um einen im Grunde noch neuen Hersteller handelt, dürfte die große Bühne der CES 2017 oder des MWC 2017 für das „Nokia-Comeback“ zuträglich sein.

Quelle: Geekbench via WinFuture

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