Als „Flaggschiff-Killer“ wurde das OnePlus One bekanntlich gefeiert. Der Nachfolger, das in diesem Sommer vorgestellte OnePlus Two, setzte sogar noch einen drauf und wurde von OnePlus selbst als „Flaggschiff-Killer 2016“ beworben. Ob der chinesische Hersteller für sein drittes Smartphone ähnlich markige Worte wählen wird, könnten wir bereits kommende Woche erfahren: Das „OnePlus X“, so der kolportierte Name, soll am 12. Oktober in Indien vorgestellt vorgestellt werden. 

 

OnePlus: Das Unternehmen hinter den „Flaggschiff-Killern“

Facts 

Der Name OnePlus X geistert bereits seit einiger Zeit durch die Gerüchteküche – und dürfte jetzt von OnePlus-CEO Liu Zuohu auf subtile Art bestätigt worden sein: Auf Weibo, einer Art chinesisches Twitter, hat der Unternehmenschef jetzt einen Screenshot aus einer Fitness-App gepostet, auf der nicht nur die üblichen Sportdaten wie Durchschnittsgeschwindigkeit oder verbrannte Kalorien zu sehen sind, sondern auch die zurückgelegte Strecke auf einer Karte markiert ist. Ist es wirklich ein Zufall, dass die Strecke ein X ergibt? Wohl kaum. Viel mehr handelt es sich offenbar um eine clevere Anspielung auf den Namen des dritten Smartphones aus dem Hause OnePlus.

Dass das Unternehmen beinahe zeitgleich Einladungen für ein Event verschickt hat, das am 12. Oktober in Indien stattfinden soll, unterstreicht diese Vermutung. Auf der Veranstaltung wird unter anderem Unternehmensgründer Pete Lau zugegen sein, weshalb wir von dort auch wichtige Ankündigungen erwarten dürfen.

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OnePlus X mit Spezifikationen der gehobenen Mittelklasse

Technisch soll das OnePlus X letzten Informationen zufolge ein 5 Zoll in der Diagonale messendes Full HD-Display mitbringen und damit ein gutes Stück kleiner als das aktuelle OnePlus Two (Test) ausfallen, das mit einem 5,5-Zoll-Display ausgestattet ist. Im Inneren soll ein 2,2 GHz starkes Achtkern-SoC von MediaTek werkeln, das von 2 GB RAM begleitet wird. Der interne Speicher bemisst sich dem Vernehmen nach auf 32 GB. Interessant: Letztgenannter soll via microSD-Slot erweiterbar sein. Noch interessanter: Das OnePlus X soll tatsächlich NFC an Bord haben. Sowohl auf eine Speichererweiterung als auch auf einen NFC-Chip musste das OnePlus Two bekanntermaßen verzichten.

Haupt- und Frontkamera des X lösen mit 13 MP beziehungsweise 5 MP auf, wobei die rückseitige Kamera auf einen Sony IMX258 Bildsensor basiert, eine f/2.0-Blende mitbringt und Videoaufnahmen in 4K ermöglicht. Der Akku soll eine Kapazität zwischen 3.000 und 3.100 mAh aufweisen – ob er vom Nutzer ausgetauscht werden kann, ist noch nicht bekannt. Ein USB Typ C-Anschluss ist auch dabei, auch wenn dieser wohl wie im OnePlus Two wieder nur mechanisch ist und auf dem alten USB 2.0-Standard basiert. Als OS soll entweder Android 5.1.1 oder bereits Android 6.0 Marshmallow zum Einsatz kommen.

OnePlus X: Design statt bloße Hardwarepower

Den Spezifikationen nach zu urteilen lässt sich das OnePlus Two also in die obere Mittelklasse einordnen – das würde zur Aussage des zweiten OnePlus-Gründers und angehenden Samsung-Praktikanten Carl Pei passen, dass sich das Smartphone eher an die Kunden richte, die viel Wert aufs Design statt auf bloße Hardwarepower legen. Sollten sich die Renderbilder bewahrheiten, die Ende September vom damals noch als „OnePlus Mini“ gehandelten Gerät aufgetaucht sind, und ein schlichtes aber edles Äußeres zeigten, steht uns mit dem OnePlus X ein echtes Schmuckstück ins Haus. Mit dem kolportierten Preis von 249 US-Dollar – umgerechnet circa 220 Euro – dürfte OnePlus dann abermals einen echten Preiskracher in petto haben.

Quelle: Weibo, via: PhoneArena, GizmoChina    Hinweis: Das Artikelbild zeigt die Rückseite des OnePlus Two. 

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