OnePlus hört auf die Community: OxygenOS soll schöner werden

Simon Stich

Wie soll OxygenOS in Zukunft aussehen? Genau diese Frage hatte OnePlus der Community gestellt. Jetzt hat sich ein Nutzer mit besonders gelungenen Ideen hervorgetan. OnePlus möchte mit ihm zusammenarbeiten, um viele der Funktionen und Designs bei der nächsten Version von OxygenOS zu implementieren. Einen ersten Vorgeschmack darauf gibt es jetzt schon.

OnePlus hört auf die Community: OxygenOS soll schöner werden
Bildquelle: GIGA - OnePlus 6T.

OnePlus bittet um Hilfe: OxygenOS soll besser werden

OnePlus setzt bei seinen Smartphones auf die Eigenentwicklung OxygenOS. Hierbei handelt es sich weniger um eine einfache Benutzeroberfläche, sondern eher um eine angepasste Android-Version. Mit dem Aussehen und den gebotenen Features ist aber nicht jeder Nutzer zufrieden – das hat auch der Hersteller selbst erkannt. Vor einem Monat wurde genau aus diesem Grund eine Challenge ins Leben gerufen. Nutzer von OxygenOS sollten sich selbst Gedanken darüber machen, wie das Betriebssystem in Zukunft besser und schöner werden könnte. Hierbei soll es nicht nur um kosmetische, sondern auch um inhaltliche Änderungen gehen.

OnePlus-Enthusiast Léandro Tijink hat sich bei der Challenge besonders hervorgetan und sogar eine eigene Webseite mit über 20 neuen Vorschlägen veröffentlicht, berichtet Caschys Blog. Von OnePlus wurde er nun als Gewinner der Challenge bestätigt. Viele seiner Ideen dürften in der nächsten Version von OxygenOS zu finden sein. Léandro zufolge soll nicht nur die Nutzererfahrung verbessert, sondern es den Entwicklern auch so einfach wie möglich gemacht werden, die Vorschläge umzusetzen.

Wie OxygenOS bald aussehen könnte, seht ihr in der Bildergalerie:

OxygenOS: Das soll sich bald ändern

Das Erscheinungsbild von OxygenOS dürfte im Idealfall deutlich einheitlicher werden. Titel und Beschreibungen sollen immer gleich aussehen, der Wildwuchs bei den Schriften und Schriftgröße ein Ende haben. Alle Apps sollen die vier Themes (Colorful, Light, Dark, AMOLED) unterstützen, damit ein einheitlicher Look gewährleistet ist.

Geht es nach Léandro Tijink, dann dürfte bei dem Betriebssystem von OnePlus kein Stein auf dem anderen bleiben. Von einem aufgeräumten Quick-Settings-Menü, besseren Screenshots, mehr Bilderansichten in der Fotogalerie bis hin zu einem völlig neu gestalteten App Drawer ist so gut wie alles dabei. Für ganz neue OnePlus-Besitzer soll es auch eine besondere Begrüßung und Danksagung geben, wenn sie ihr Smartphone zum ersten Mal einschalten. Statt einfach nur Bilder zu veröffentlichen, hat Léandro jede Funktion und jedes Design in einem begleitenden Text begründet.

Wie sich die aktuelle Version von OxygenOS auf dem OnePlus 6T macht, seht ihr im Hands-On-Video:

OnePlus 6T im Hands-On: Alles, was du zum Flaggschiff-Smartphone wissen musst.

Jetzt liegt es an OnePlus, die vielen guten Ideen aus der Community auch umzusetzen. Sicher wird nicht jede vorgeschlagene Funktion den Weg hin zu OxygenOS finden, doch ein Anfang ist auf jeden Fall gemacht. Spätestens jetzt wissen die Programmierer, dass es bei ihrem Produkt an einigen Stellen noch Aufholbedarf gibt – schließlich geht die Konkurrenz mit großen Schritten voran, wie zum Beispiel Samsungs mit der neuen One UI.

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