OPPO kündigt AOSP-ROMs für das Find 7, R7, R5 und R5s an

Tuan Le 4

Der chinesische Smartphone-Hersteller OPPO hat erkannt, dass die gegenüber Stock Android stark veränderte ColorOS-Oberfläche nicht bei allen Nutzern gut ankommt. Dementsprechend hat man nun offiziell die Arbeit an einem AOSP-ROM angekündigt, das optional heruntergeladen werden kann. Für das Find 7 sei eine Testversion bereits fertig gestellt worden, das OPPO R5 und R5s sowie weitere Modelle sollen bald folgen.

Viele Hersteller versuchen bei ihren Smartphones durch eine angepasste Benutzeroberfläche bei ihren Kunden zu punkten. In der Praxis stellt sich allerdings häufig heraus, dass man sich lieber das Sprichwort „Weniger ist mehr“ hätte zu Herzen nehmen sollen, denn TouchWiz, EMUI und auch OPPOs ColorOS kämen gerade bei Kunden aus westlichen Ländern eher weniger gut an. Stattdessen wünschten sich die Kunden hier eher eine an Stock Android angepasste Experience, wie OPPO auch in einem Forum-Posting eingestanden hat – und dementsprechend möchte man die Kundenwünsche nun durch eine optional herunterladbare AOSP-ROM erfüllen.

Das ROM soll sich einerseits sehr nahe an der Stock-Version von Android 5.1 Lollipop orientieren, auf der anderen Seite aber wichtige Kern-Features von OPPO-Geräten wie Dirac HD und Pure Image beibehalten. Zwar will man die Geräte weiterhin ausschließlich mit ColorOS ausliefern, wer sein OPPO-Smartphone jedoch direkt beim Hersteller oder bei Amazon bestellt hat, soll die neue Firmware ohne Garantieverlust auf seinem Gerät installieren können. Somit sollen die Vorzüge beider Firmwares vereint werden. Für das Find 7 ist laut OPPO eine erste Testversion bereits fertig gestellt worden und soll noch diesen Monat veröffentlicht werden. Andere Geräte wie das R5 und R5s sollen alsbald folgen, das R7 und ROMs auf Basis von Android 6.0 Marshmallow dann 2016.

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OPPOs AOSP ROM: Lollipop statt Marshmallow

Dass man sich für Lollipop und nicht direkt für Marshmallow entschieden hat, liegt an dem bislang noch ausstehendem Support von Treibern seitens Qualcomm. Je nach Feedback seitens der Community soll die Arbeit an dem ROM aber in Zukunft noch schneller vorangehen und noch mehr Aufwand in die Entwicklung investiert werden. Hier müssen die Kunden also ein Zeichen setzen und ihr Interesse an den neuen AOSP-ROMs deutlich zum Ausdruck bringen, sodass OPPO noch einen Zahn zulegt.

Quelle: OPPO via Android Police

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