Vor rund einem Monat sah es so aus als würde der Fall Proview vs. Apple, bei dem es um die Namensrechte vom iPad geht, kurz vor dem Ende stehen. Einer der Proview-Gläubiger forderte die Auflösung von Proview. Diese Forderung wurde nun vom Gericht in Shenzhen abgelehnt.

 

Proview Technology

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Als Begründung nannten die Richter laut China Daily (via The Next Web), dass es noch zu früh sei, um abschließend sagen zu können, ob Proview unfähig sei die Schulden zu begleichen oder nicht. Hierbei hatte das Gericht den aktuellen Rechtsstreit mit Apple im Kopf, bei dem es möglicherweise um Milliarden gehen könnte.

Die finanzielle Situation bei Proview Technology war einem der Geldgeber, Fubon Insurance, zu gefährlich und forderte daraufhin die Auflösung des Unternehmens. Andere Proview-Banken hatten kurz darauf bekannt gegeben, dass sie den LCD-Hersteller aus China seit 2009 steuern würden und ihnen die Rechte am „iPad“ gehören.

Nach der Entscheidung des Gerichts können die rechtlichen Streitigkeiten zwischen Apple, Proview und den diversen beteiligten Banken in China und den USA weitergehen. Einigen Meldungen zu Folge soll das Thema auch Teil der Agenda von Tim Cooks Besuch in China gewesen sein.

(Bild: Caixin.com)

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