Nachdem Sam Lake schon im letzten Jahr darauf hindeutete, dass Alan Wake und Quantum Break fortgesetzt werden könnten, äußerte sich nun auch der Head of Communication von Remedy zu einer möglichen Fortsetzung. Momentan befinden sich zwei Spiele bei dem finnischen Studio in Entwicklung, eines davon ist aber noch geheim.

 

Remedy Entertainment

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TV-Serie im Videospiel: Wie funktioniert Quantum Break?

Wie schon bekannt, arbeitet das finnische Studio Remedy Entertainment momentan gemeinsam mit dem koreanischen Entwickler Smilegate an der Kampagne für Cross Fire 2. PR-Chef Thomas Puha verriet jetzt gegenüber Game Informer, dass Remedy noch ein zweites Team mit einem bislang noch unangekündigten Titel beschäftigt. Zwar soll die Entwicklung daran noch relativ lange andauern, bislang gibt es laut Remedy nur einen Prototypen. Trotzdem wird jetzt schon eifrig darüber spekuliert, worum es sich bei dem mysteriösen Projekt handelt.

Wie Creative-Director Sam Lake schon vor einem Jahr verlauten ließ, bieten sich vor allem die beiden Enden von Alan Wake und auch Quantum Break für eine Fortführung der Story an. Auch Puha äußerte sich in dem Interview mit Game Informer nochmals zu dem Statement von Lake. Demnach hat man bei den beiden Titeln darauf geachtet, dass die Enden offener sind als noch bei Max Payne, dessen Ende eine Fortsetzung ja relativ deutlich ausschließt. „Wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, könnten wir (von Alan Wake und Quantum Break) also ein weiteres Spiel machen.“ Zumindest von einem Alan-Wake-Nachfolger gab es bereits eine interne Demo, zu der sogar Videomaterial existiert. Dieser Titel wurde jedoch verworfen.

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Erst im April veröffentlichte Remedy Quantum Break, jetzt könnte uns schon die Fortsetzung bevorstehen.
Erst im April veröffentlichte Remedy Quantum Break, jetzt könnte uns schon die Fortsetzung bevorstehen.

Egal, ob es sich bei dem kommenden Titel nun um ein ganz neues Spiel handelt oder um eine Fortsetzung bekannter Remedy-Games, gibt es wohl einen Zusammenhang mit den restlichen Titeln aus dem Remedy-Universum. „All unsere Spiele haben eine Art von Verbindung“, beteuert Puha gegenüber Game Informer. „Sam hat einen Master-Plan. Wir haben ein paar Verweise auf unsere Vergangenheit und das ist Fan-Service, aber es gibt ebenso einen größeren Zusammenhang. Wir werden sehen“, schließt er geheimnisvoll.

Auch zur sonst so langen Entwicklungszeit der Titel aus dem Hause Remedy äußerte sich Thomas Puha. In Zukunft wolle man sich mit dem Entwickeln beeilen. Das kommt wohl auch dem Team zu Gute. „Niemand im Unternehmen möchte vier oder fünf Jahre immer nur das Selbe machen. Menschen brennen dadurch aus und letzten Endes möchtest du die Spiele einfach ausliefern.“

Remedys letztes Spiel, Quantum Break, ist am 5. April diesen Jahres für den PC und die Xbox One erschienen. Bei uns im Test hat das Spiel recht gut abgeschnitten, insgesamt waren die Bewertungen aber eher durchwachsen.

Lest hier unseren Test zu Quantum Break

Quelle: Game Informer

Sam Lake hatte schon einmal eine Fortsetzung von Alan Wake angeteasert:

Alan Wake 2 Breaking News

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