Die schönste App nützt uns aber nichts, wenn wir sie während des Radelns nicht sehen können. Konsequenter Weise hat runtastic ein Bike Case für iPhone veröffentlicht – auch für Android-Geräte hat Runtastic ein Case im Programm.

Zunächst musste ich schlucken: Die Halterung wird mit Kabelbindern am Lenker befestigt. In der Praxis machte sich die Lösung aber dann doch ganz gut. Zudem erwartet den Käufer des Cases zunächst ein kleiner Bastelspaß: Die Halterung ist sowohl für iPhone 4 und 4S, als auch iPhone 5 gedacht. Mit Klebeelementen muss sie deshalb erst an das eigene Modell angepasst werden. Hierfür könnte die Dokumentation noch etwas klarer formuliert sein.

Hat man die Halterung einmal am Lenker befestigt, lässt sich das Case schnell auf- und abstecken. Eine Folie über dem Display bietet Spritzwasserschutz. Die Bedienung des iPhone-Touchscreens klappt sehr gut. Die Lautsprechertasten können allerdings nicht benutzt werden. Dies ist zum Beispiel bei der Konkurrenz-Fahrradhalterung Luxa² (hier im Test) möglich, auch lässt sich diese Halterung wieder vom Lenker abschrauben. Dafür ist das runtastic-Case kleiner, und passt auch dem iPhone 5.

Was ist sinnvoller? Geschmackssache.

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Links das Runtastic-Case, rechts Luxa.

Einhändiges Einschalten kann übrigens das Runtastic-Case versehentlich öffnen – und wir sind uns nicht sicher, ob der Power-Button lange hält.

Fazit: Zweckmäßiges iPhone-Case mit kleinen Schwächen.

Jetzt kommen wir zum Herzfrequenzmesser, danach folgt der Trittfrequenz-Sensor: