Android M: Diese Funktionen werden Samsungs Galaxy-Geräte erhalten

Kaan Gürayer 22

Milkshake, Marshmallow oder doch Macademia Nut Cookie? Die Frage, wie Google seine neueste Android-Kreation nennen wird, sorgt spätestens seit dem launigen Videoclip „What’s M Gonna B?“ für ordentlich Gesprächsstoff in der Android-Welt. Wichtiger als der leckere Dessertname sind aber die Funktionen, die Android M mitbringen wird. Auf welche Features sich speziell Samsung-Nutzer freuen dürfen, hat der südkoreanische Hersteller in einer aufschlussreichen Infografik zusammengestellt. 

Als sogenanntes „Politur-Update“ hat Googles Sundar Pichai Android M im Zuge der Google I/O 2015 bezeichnet: Die noch namenlose Android-Version, die im Spätsommer in finaler Version veröffentlicht werden soll, beseitigt nämlich allerhand Bugs, die sich seinerzeit mit Android 5.0 Lollipop eingeschlichen haben. Doch trotz des vornehmlichen Fokus auf Fehlerbeseitigung bringt Android M auch eine Vielzahl an neuen Funktionen mit, die den Smartphone-Alltag deutlich erleichtern sollen. Schenkt man Samsung Glauben, sind es fünf neue Features, die das Besondere an Android M ausmachen. Im eigenen Firmenblog hat der Branchenprimus die wichtigsten Features zusammengefasst.

Android M: Individuelle App-Berechtigungen und neuer RAM-Manager

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Den Anfang machen die individuellen App-Berechtigungen, die Google in Android M integriert. Fortan haben Nutzer die Möglichkeit, einzelnen Apps individuelle Rechte zu gewähren: So kann man WhatsApp beispielsweise den Zugriff aufs Mikrofon gestatten, um Sprachnachrichten zu versenden. Der ebenfalls auf dem Smartphone installierten Wallpaper-App allerdings, die unverständlicherweise auch Zugriff aufs Mikro haben möchte, eben jene Berechtigung entziehen. Hier eifert Google Apples iOS nach, denn der Konkurrent aus Cupertino besitzt schon seit Jahren solche individuell einstellbaren App-Berechtigungen. Für ebenfalls erwähnenswert hält Samsung außerdem den erweiterten RAM-Manager in Android M, der über den maximal und durchschnittlich beanspruchten Arbeitsspeicher informiert.

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Zwar besaß bereits das letztjährige Samsung Galaxy S5  einen Fingerabdruckscanner – die notwendige Software für die biometrische Entriegelungsmethode steuerte allerdings Samsung selbst bei, da Android damals Fingerabdruckscanner nativ noch nicht unterstützte. In Android M ändert sich das allerdings, weshalb sich Nutzer in Zukunft mit ihrem Fingerabdruck auch bei Plattformen wie im Google Play Store werden einloggen können.

Automatische Backup-Funktion und verbesserte Akkulaufzeiten

Ein kollektives „Endlich!“ hat die automatische Backup-Funktion verdient, die in Android M einzieht. Pro Nutzer und Anwendung werden maximal 25 MB an App-Daten im Google Drive-Account des Nutzer gesichert, um den Wechsel zwischen Smartphones so angenehm und bequem wie möglich zu gestalten. Dass die Sicherungsdaten nicht von den kostenlosen 15 GB abgezogen werden, die jedem User auf Googles Cloudspeicher zur Verfügung stehen, versteht sich von selbst.

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Zu guter Letzt stellt Samsung außerdem den neue Doze-Modus in Android M vor. Dieser „Schlummermodus“ erkennt, wenn das Mobilgerät über einen längeren Zeitraum unbenutzt herumliegt und senkt anschließend die Hintergrundsynchronisation. Das soll eine deutlich längere Akkulaufzeit ermöglichen, wie Google an einem Nexus 9 mit Android 5.0 Lollipop und der Developer Preview von Android M demonstrierte.

Auf welche Android M-Features freut ihr euch am meisten? Sagt es uns in den Kommentaren!

Quelle: Samsung

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