Samsung Galaxy S5 Neo vorgestellt: Leicht abgespeckte Neuauflage mit aktuellem Android

Kaan Gürayer 42

Das Wörtchen „Neo“ kommt aus dem Altgriechischen und steht einerseits für etwas Neues, andererseits aber auch für etwas Revolutionäres. Eine Revolution stellt das jetzt in Deutschland vorbestellbare Galaxy S5 Neo aber nicht dar, denn im Vergleich zu Samsungs 2014er Topmodell muss das Gerät einige technische Abstriche verkraften. Im Gegenzug ist das 5,1-Zoll-Smartphone mit einem UVP von 439 Euro aber deutlich günstiger. 

Tradtionell ändert Samsung bei seinem Neo-Modellen nur relativ wenig – dieser konservativen Produktpolitik bleibt der südkoreanische Hersteller auch beim Galaxy S5 Neo treu. Im Vergleich zum regulären Galaxy S5 sticht vor allem das leicht veränderte Design ins Auge: Die bekannte „Golfball“-Optik bei Samsungs letztjährigem Flaggschiff bleibt im Kern zwar auch beim Galaxy S5 Neo erhalten, allerdings sind die „Löcher“ nun deutlich näher zusammengerückt. Darüber hinaus ist die Rückseite in einem angenehmen dunkelblau gehalten und der Kunststoffrand, der Vorder- und Rückseite miteinander verbindet, kommt in einer mattierten Optik statt Hochglanz daher.

Im Inneren steckt nun ein hauseigener Exynos 7580-Prozessor anstelle des Snapdragon 801 von Qualcomm. Das SoC aus Samsungs eigener Chipentwicklung besitzt zwar acht Kerne, während der Qualcomm-Prozessor lediglich mit vier Kernen aufwarten kann, dennoch dürfte die Leistung im Vergleich zum regulären etwas abfallen. Im Juni tauchte der noch nicht offiziell vorgestellte SoC erstmal in einem Benchmark auf und soll auf A53-Kernen mit einer Taktrate von 1,6 GHz basieren. Demnach wäre der Exynos 7850 eher ein Chip für die Mittelklasse, während der Snapdragon 801 vergangenes Jahr noch das absolute Optimum darstellte. Weitere Änderungen gibt es unter anderem bei den Kameras, denn die 16 MP-Knipse auf der Rückseite ist offenbar nicht mehr in der Lage, Videos in 4K aufzunehmen. Immerhin: Die Frontkamera hat ein leichtes Upgrade erfahren und löst nun mit 5 statt 2,1 MP auf. Unklar ist, ob das Galaxy S5 Neo einen Fingerabdruckscanner besitzt – die Chancen dafür dürften aber recht gut stehen.

Samsung Galaxy S5 Neo: Ab Ende August erhältlich

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Dem Rotstift ist auch der USB 3.0-Anschluss an der Unterseite zum Opfer gefallen, der durch einen regulären microUSB-Port ersetzt wurde. Positiv ist hingegen, dass die nervigen Verschlüsse, die den Anschluss vor Wasser und Staub schützten, nun ebenfalls weg sind. Eine IP67-Zertifizierung besitzt das S5 Neo aber immer noch. Abseits davon bleibt jedoch die restliche Ausstattung gleich: Auch das Samsung Galaxy S5 Neo hat beispielsweise 2 GB RAM an Bord, besitzt ein 5,1 Zoll in der Diagonale messendes Super-AMOELD-Display mit Full HD-Auflösung und verfügt über 16 GB Datenspeicher.

Samsung selbst hat das Galaxy S5 Neo zwar nocht nicht offiziell vorgestellt, das Gerät ist aber mittlerweile für einen UVP von 439 Euro bei verschiedenen Onlinehändlern wie etwa Cyberport zur Vorbestellung erhältlich und soll Ende August ausgliefert werden. Das Smartphone soll es dann in den Farben Dunkelblau, Silber und auch Gold geben. Von beiden letztegenannten liegen derzeit aber noch keine Bilder vor.

Samsung Galaxy S5 Neo (dunkelblau) bei Cyberport bestellen*

Samsung Galaxy S5 Neo (silber) bei Cyberport bestellen*

via: WinFuture

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