Samsung Galaxy S7 edge Plus: Offenbar keine Vorstellung im Februar

Kaan Gürayer

Bislang wurde davon ausgegangen, dass Samsung im Vorfeld des MWC 2016 gleich drei Modellvarianten des Galaxy S7 vorstellen wird. Ein nebulöser Tweet des Mobilfunk-Insiders Evan Blass lässt nun aber Zweifel aufkommen: Offenbar wurde die Veröffentlichung des Galaxy S7 edge Plus kurzfristig gestrichen. Aufgeschoben bedeutet aber nicht aufgehoben. 

Samsung Galaxy S7 edge Plus: Offenbar keine Vorstellung im Februar

„Da waren es nur noch zwei“, schreibt Blass, vielen wohl besser bekannt als @evleaks, auf seinem berühmt-berüchtigten Twitter-Account. Dazu sind die Schriftzüge des Galaxy S7 sowie S7 edge zu sehen, die der 37-jährige seinem Tweet angehängt hat. Stellt sich also spontan die Frage, was mit der dritten Variante aus Samsungs anstehender Galaxy-S7-Generation geworden ist, die seit Monaten in den Gerüchteküche herumschwirrt? Neben dem regulären Galaxy S7 mit 5,1-Zoll-Displaydiagonale und dem Galaxy S7 edge mit 5,5 Zoll, sollte es bekanntermaßen auch eine XXL-Version mit 6 Zoll-Bildschirm geben. Nun scheint das Galaxy S7 Edge Plus aber dem Rotstift zum Opfer gefallen zu sein – zumindest vorerst.

Denkbar ist nämlich, dass Samsung sich die Präsentation des 6-Zoll-Phablets lediglich für einen späteren Zeitpunkt aufbewahrt. Dass die Südkoreaner ihr ganzes Feuer nicht bereits Anfang 2016 verschießen möchten, dürfte auf der Hand liegen. Eine Vorstellung des Galaxy S7 edge Plus im Spätsommer oder Herbst, zusammen mit dem Galaxy Note 6, ist nicht unwahrscheinlich. Zur Erinnerung: Das Galaxy S6 edge+ wurde im August des vergangenen Jahres im Verbund mit dem Note 5 vorgestellt.

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Samsung Galaxy S7: Was uns vermutlich erwartet

Abgesehen von den unterschiedlichen Modellvarianten, mit denen das Galaxy S7 am 20. Februar vorgestellt werden soll, hat Evan Blass erneut auf seine bisherigen Informationen zur technischen Ausstattung des Geräts verwiesen. Samsungs neuestes Spitzenmodell soll in der Tat wieder einen microSD-Slot besitzen, je nach Verkaufsregion von einem Exynos 8890 oder Snapdragon 820 befeuert werden und 4 GB RAM an Bord haben.

Die Kamera im Galaxy S7 soll sich zwar nominell von 16 auf 12 MP verschlechtern, dafür wird die Knipse aber einen größeren Bildsensor aufweisen und vor allem unter schlechten Lichtverhältnissen noch gute Ergebnisse abliefern können. Mit einer IP-Zertifizierung können die Galaxy-S7-Modelle dem Vernehmen nach ebenfalls punkten, womit die Geräte zumindest gegen Spritzwasser (und vermutlich auch Staub) unempfindlich sind. Zu guter Letzt sollen die Akkus im Vergleich zu Samsungs 2015er Modellen deutlich anwachsen und eine Kapazität von 3.000 mAh beim Galaxy S7 sowie 3.600 mAh beim Galaxy S7 edge aufweisen.

Quelle: Evan Blass@Twitter, via: PhanDroid

Hinweis: Das Artikelbild zeigt die Rückseite des Samsung Galaxy S6 edge+

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