Apple vs. Samsung: Galaxy Tab 10.1 darf in Australien endgültig verkauft werden

Amir Tamannai 9

Australien ist wieder frei – frei, das Samsung Galaxy Tab 10.1 zu verkaufen: Der australische High Court, also das Oberste Gericht Down Unders, hat den Antrag von Apple auf eine einstweilige Verfügung gegen das südkoreanische Tablet endgültig abgeschmettert. Damit können die Aussies sich zu Weihnachten nun alle gegenseitig mit Galaxy Tabs beschenken.

Nachdem also das Oberste Gericht Australiens den Antrag aus Cupertino von der Anklagebank gefegt hat, dürfte der Streit um das Galaxy Tab 10.1 zumindest auf dem fünften Kontinent für dieses Jahr ruhen – ich verwette allerdings mein noch nicht gekauftes ASUS Transformer Prime darauf, dass Apple sich jetzt nicht Wunden-leckend verkriecht, sondern weiterhin sowohl in Australien als auch andernorts und gegen andere Gerätschaften von Samsung wettern wird.

Dennoch, ein schönes Zeichen aus Canberra, dass der Hight Court Apples Antrag auf Berufung noch nicht einmal anhören wollte (wir erinnern uns: Die Möglichkeit auf Berufung war der Grund, warum das Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1 trotz bereits erfolgter Entscheidung gegen Apple in niedrigerer Instanz, bis heute bestehen blieb) und den feinen iHerren auch noch Samsungs Verfahrenskosten aufgebrummt hat – wir sollten das OLG Düsseldorf mal zu einem Praktikum nach Canberra schicken, finde ich.

Ich möchte an dieser Stelle die ersten Zeilen der australischen Nationalhymne zitieren, die heute wie Arsch auf Eimer passen: „Australians all let us rejoice, for we are young and free …!“

Ach ja, während man bei Samsung die Entscheidung des Gerichtes natürlich freudig begrüßte – nicht ohne zwischen den Zeilen noch einmal darauf hinzuweisen, dass das alles schon am 30. November klar war – steht ein Statement von Apple derweil noch aus; vermutlich hält man dort erst einmal Kriegsrat.

ZDNet [via androidcentral.com]

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