Samsung hat ein erfolgreiches viertes Quartals 2016 abgeschlossen. Trotz der Verluste durch das Galaxy Note 7 konnte der südkoreanische Konzern seinen Gewinn um mehr als 50 Prozent steigern. Insbesondere das Geschäft mit Speicherchips und hochauflösenden Bildschirmen läuft prächtig. 

 

Samsung Electronics

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Gestern hat Samsung die Brandursache des Galaxy Note 7 offiziell bekanntgegeben. Der Rückruf des so hoffnungsvoll gestarteten Phablets hat den Branchenprimus zwar hart getroffen und Verluste in Milliardenhöhe eingebracht, das Schlimmste scheint aber offenbar überstanden.

Bei einem Umsatz von umgerechnet circa 42,5 Milliarden Euro hat das Unternehmen einen Gewinn von rund 7,3 Milliarden Euro eingefahren – und damit über 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die drei Monate zwischen Oktober und Dezember 2016 sind damit Samsungs erfolgreichstes Quartal der letzten drei Jahre. Die Affäre um das Galaxy Note 7 scheint der Konzern also überwunden zu haben, der Großteil der Verluste hat Samsung ohnehin bereits im dritten Quartal abgeschrieben.

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Gute Geschäfte mit OLED-Bildschirmen und Speicherchips

Geholfen haben Samsung im vierten Quartal 2016 vor allem das gute Geschäft mit großen 4K-OLED-Bildschirmen, starke Absätze im Speicherchip-Markt und der schwache Kurs der südkoreanischen Währung Won im Vergleich zum US-Dollar, wodurch der Konzern positive Wechselkurseffekte mitnehmen konnte.

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Das Geschäft mit Smartphones läuft ebenfalls ordentlich. Samsungs Mobilsparte konnte den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um circa vier Prozent auf umgerechnet rund 1,85 Milliarden Euro steigern. Durch die Galaxy-A- und J-Serie erhofft sich Samsung zu Beginn des neuen Jahres außerdem eine starke Steigerung im Absatz von Einsteiger-Smartphones.

Quelle: The Verge

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Kaan Gürayer
Kaan Gürayer, GIGA-Experte für Smartphones, Tablets und Smartwatches.

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