Eingeschränktes Verkaufsrecht des Galaxy S5 in Korea

Martin Malischek

Aufgrund eines 45-tägigen Verkaufsverbots von Neuaufträgen bei Providern werden diese das Galaxy S5 von Samsung nicht zum Verkaufsstart anbieten können. Eine Ausnahme gibt es, nämlich den Netzbetreiber LG UPlus, der das Schlamassel ursprünglich ins Rollen brachte.

Der Markt der Netzbetreiber ist in Korea hart umkämpft. 7 von 10 Bürgern befinden sich bereits in einem Vertrag bei den Netzbetreibern und so locken die Provider mit immer neuen Angeboten, um die restlichen 30% noch zum Abschließen von Verträgen zu bewegen.

Einen Riegel schiebt jedoch ein Gesetz in Korea vor diesen Kampf, welche besagt, dass die Reduzierungen der Smartphones nicht 270.000 won (etwa 180€) übersteigen dürfen. Dies hat jedoch der Netzbetreiber LGUPlus mit dem Galaxy S4 getan und damit über 112.000 neue Kunden gewonnen.

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Aufgrund dieses Umstands wurden jetzt Verkaufsverbote für die Provider, die hieran beteiligt waren, erteilt. Dieser streckt sich über 45 Tage und betrifft damit den Verkaufsstart des Galaxy S5. Das Verkaufsverbot beginnt am 5. April und endet am 19 Mai. Davon ausgeschlossen scheint jedoch der Betreiber LGUPlus zu sein, dessen Verbot von Vertragsabschlüssen am 4. März beginnt und am 13. April beginnt.

Verträge dürfen jedoch durchaus verlängert werden und ein Smartphone mitverkauft werden, jedoch nur, wenn diese unter 24 Monate ohne Änderung bestehen. Damit kann, zumindest was neue Kunden angeht, das Gerät an den einen oder anderen nicht verkauft werden.

Quelle: Reuters

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