Mittlerweile verspricht die Industrie schon seit einigen Jahren, faltbare Displays in kommerziellen Geräten an den Start zu bringen – bislang ohne Erfolg. Bei Samsung ist man offenbar bereits einen Schritt weiter: Der Konzern hat sich kürzlich einen „künstlichen Muskel“ patentieren lassen, um ebenjene Displays elektronisch verformen zu können.

 

Samsung Electronics

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Mit Patenten ist es ja immer so eine Sache: Oft interessant, aber nur selten sinnvoll. So verhält es sich auch mit dem „künstlichen Muskel“, den Samsung sich hat patentieren lassen. Dieser soll dazu in der Lage sein, ein flexibles Display beliebig zu verformen. Der „Muskel“ besteht dabei aus einem Netz aus kleinen Platten, das am Display anliegt und dessen Form sich mittels Zugabe von Spannung manipulieren lässt.

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LG will nächstes Jahr ein flexibles Smartphone vorstellen

Bis diese Technologie es in die Hände von Verbrauchern schafft, kann noch etwas Zeit ins Land ziehen – falls wir den künstlichen Muskel überhaupt jemals in einem echten Gerät sehen werden. Zumindest flexible Smartphones könnte es bereits 2017 geben, nämlich von LG. Der andere Großkonzern aus Südkorea verlagerte jüngst ein entsprechendes Projekt von der Forschungs- in die Entwicklungsabteilung. Zudem soll eine Fabrik von LG auf die Massenproduktion flexibler Displays vorbereitet worden sein. Da auch Samsung 2017 zwei faltbare Smartphones auf den Markt bringen möchte, dürfte das kommende Jahr in Sachen flexibler Displaytechnik höchst interessant werden.

Quelle: Computerworld, ET News via SamMobile, Phone Arena

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Rafael Thiel
Rafael Thiel, GIGA-Experte.

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