Für mehr als 850 Millionen US-Dollar: Samsung könnte PC-Geschäft an Lenovo verkaufen

Thomas Lumesberger 1

Der PC-Markt ist Samsung offenbar nicht mehr lukrativ genug, weshalb Gerüchten zufolge das südkoreanische Unternehmen sein PC-Geschäft an Lenovo verkaufen könnte. Mehr als 850 Millionen US-Dollar soll der Deal wert sein.

Für mehr als 850 Millionen US-Dollar: Samsung könnte PC-Geschäft an Lenovo verkaufen

Der Tech-Gigant Samsung ist bekanntlich nicht nur ein Smartphone-Hersteller, sondern ist in unzähligen Geschäftsfeldern tätig. Angefangen von der Baubranche über Finanzen bis hin zu diversen Dienstleistungen hat der riesige Konzern nahezu überall seine Finger im Spiel. Unter anderem ist ein Teil von Samsung Electronics für die Fertigung von PCs und Notebooks verantwortlich – der nun aber angeblich an Lenovo verkauft werden soll.

Samsung verkauft PC-Geschäft

Nach dem Verkauf des Drucker-Geschäfts Mitte September an HP, gibt Samsung anscheinend auch den Markt der PCs auf. The Investor berichtet, dass der Smartphone-Primus konkrete Gespräche mit Lenovo führe, die eine Übernahme des PC-und-Notebook-Sektors regeln sollen. Die internationale Rechtsanwaltskanzlei Paul Hastings soll angeblich Samsung vertreten, während Freshfields Bruckhaus Deringer von Lenovo angeheuert wurde. Konkrete Zahlen, wie viel Samsungs PC-Geschäft wert ist, sind keine bekannt. Der Deal soll aber etwas mehr als 850 Millionen US-Dollar schwer sein, so die Quelle. Angeblich sind die Gespräche schon seit einigen Monaten im Gange, ein wirklicher Fortschritt wurde in der jüngeren Vergangenheit aber nicht verzeichnet.

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Lenovo stärkt seine Position

Derzeit hat der chinesische Hersteller Lenovo den PC-Markt in der Hand und dominiert diesen. Als größter Hersteller von PCs und Notebooks könnte der Konzern durch die Übernahme von Samsungs Abteilung seine Position in der Branche weiter stärken.

Neuausrichtung des Unternehmens

Was aus der Meldung klar hervorgeht, ist die künftige Marschrichtung des Giganten aus Südkorea. Geschäftsfelder, die sich etwas schwertun und nur wenig Gewinne abwerfen, sollen wohl verkauft werden. Vielversprechende und zukunftssichere Märkte, insbesondere Mobilfunk, Prozessoren und Speicherchips, dürften hingegen wohl stark ausgebaut werden.

Quelle: The Investor via SamMobile

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