Geniale Samsung-Technik: Dieser Touchscreen funktioniert auch unter Wasser

Kaan Gürayer

Wasserdicht ist das Galaxy S9 bereits heute schon. In ein paar Jahren allerdings könnten sich die Nachfolger von Samsungs aktuellem Top-Smartphone sogar unter Wasser bedienen lassen – der geniale „Aqua Force Sensor“ macht es möglich. Wie das funktioniert, hat Samsung jetzt in einer Demo gezeigt. 

Geniale Samsung-Technik: Dieser Touchscreen funktioniert auch unter Wasser
Bildquelle: iJustine.

Bei jedem Gewitter das gleiche: Kaum regnet es ein bisschen, lässt sich das Smartphone nicht mehr vernünftig bedienen. Die Feuchtigkeit unterbricht das elektrische Feld, das bei modernen Smartphones die Berührung des Fingers am Bildschirm registriert. Eine neue Samsung-Technik verspricht nun aber Abhilfe für das nervtötende Problem.

Samsungs Touchscreen-Prototyp: Dank „Aqua Force Sensor“ unter Wasser funktionsfähig

Auf der Display Week hat der südkoreanische Konzern jetzt den Prototypen eines neuen Smartphone-Touchscreens präsentiert, der sich unter Wasser bedienen lässt. Möglich macht diese Besonderheit der „Aqua Force Sensor“, der auf mechanischen Druck reagiert und auf diese Weise die Eingaben des Nutzers in Softwarebefehle umsetzt.

Der Prototyp misst circa 6 Zoll in der Diagonale und löst mit 2.960 x 1.440 Pixeln auf. Multitouch soll unter Wasser ebenfalls funktionieren, verspricht Samsung. Die Rede ist sogar von mehr als zwei Touchpunkten.

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Technik erinnert an resistive Touchscreens – mit Verbesserungen

Die Technik erinnert etwas an sogenannte resistive Touchscreens, die vor dem iPhone gang und gäbe in Smartphones waren und ebenfalls auf Druck reagierten. Den Kollegen von Golem zufolge ist der Druck bei der neuen Samsung-Technik aber „angenehm gering“. Eine elektrisch leitende Folie über dem Touchscreen, ebenfalls ein Merkmal resistiver Touchscreens, sei zudem nicht nötig.

Bis zukünftige Galaxy-Smartphones im strömenden Regen oder im Swimming-Pool bedient werden könnten, wird aber noch einige Zeit vergehen. Samsung selbst spricht davon, dass bis zur Marktreife noch fünf Jahre vergehen könnten.

Quelle: Golem
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