Im Kino wird dich die Sonne blenden: Samsung HDR Cinema Screen vorgestellt

Stefan Bubeck

Samsung will, dass Kinos wieder ein „unvergleichbares Erlebnis“ bieten, das man zu Hause nicht bekommt. Das könnte mit diesem 4K-HDR-Display gelingen.

Im Kino wird dich die Sonne blenden: Samsung HDR Cinema Screen vorgestellt
Bildquelle: Samsung.

Filme zu Hause im Wohnzimmer anzuschauen ist mittlerweile dank 4K-Auflösung und riesigen Fernsehern zum immer günstigeren Preis so gut geworden, dass sich viele die berechtigte Frage stellt: Warum sollte ich überhaupt noch ins Kino gehen? Abgesehen von der Aktualität der Filme wird der Kinosaal bereits von so manch besser ausgestattetem Heimkino technisch überholt. Der koreanische Tech-Gigant Samsung nimmt sich jetzt glücklicherweise diesem Problem an und hat eine Display-Lösung vorgestellt, die herkömmliche Kinoprojektoren ablösen könnte. Die notwendige Erfahrung ist allemal vorhanden, denn Samsung bietet für den Business-Bereich eine große Auswahl an Videowänden, die in Ladengeschäften oder auf Flughäfen zum Einsatz kommen.

Samsung HDR Cinema Screen: Hochauflösend und zehnmal heller

Samsungs digitale Leinwand arbeitet wie ein LED-Display und bietet eine Auflösung von 4,096 x 2,160 Pixeln (DCI 4K). Das Highlight dürfte im wahrsten Sinne des Wortes die Helligkeit sein, denn hier verspricht der Hersteller einen zehnmal höheren Spitzenwert, als sie von „herkömmlichen Kinoprojektoren“ erreicht werden. Das Kontrastverhältnis gehe laut Samsung ins Unendliche. Die Bildgröße beträgt rund 10,4 Meter – das ist stattlich, allerdings gibt es viele Kinosäle, die weitaus größere (IMAX-)Leinwände vorweisen können.

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Derzeit durchläuft der Cinema Screen den DCI-Zertifizierungsprozess (Dachverband amerikanischer Filmstudios), es wurden noch keine Verkaufspreise genannt. Wir vermuten, dass diese aber jenseits aller Budgets liegen, die im Heimkinobereich üblich sind. Die Kinoprojektoren, die Samsungs neuer Screen angreifen möchte, liegen nicht selten im Bereich oberhalb von 50.000 Euro. Uns Kinogänger dürfte die Kostenseite ohnehin weniger interessieren, als die Frage, ob die versprochene Qualität tatsächlich einen sichtbaren Zugewinn bringt.

Quelle: Samsung

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