Das Galaxy Note 7 wurde aus dem Virtual-Reality-Headset Gear VR verbannt. Oculus, das die zugehörige App für die Samsung Geräte programmiert hat, schließt das Phablet per Software-Update von der Nutzung aus. Samsung hat heute Verkauf und Produktion des Note 7 wegen Explosionsgefahr gestoppt.

Samsung hat den schweren Schritt gemacht und nimmt nun endlich das Galaxy Note 7 vom Markt, die Produktion wird eingestellt. Eigentlich ein tolles Gerät mit guter Performance und pfiffigen Features, wie wir im Test festgestellt haben, aber leider explosiv und somit brandgefährlich für die Benutzer.

Statusmeldung statt VR-Vergnügen

Schon zuvor zieht Oculus die Konsequenzen und unterbindet per Software-Update den Support für das Note 7. Wer das Gerät in seine Gear VR einlegt und startet, bekommt eine Fehlermeldung zu sehen. Die Sicherheit der Benutzer habe oberste Priorität.

Hier die Screen-Meldung im Wortlaut:
„Customer safety is Oculus‘ top priority. Oculus is removing support for all Note7 devices on the Oculus platform. Until further notice, Note7 devices will not be compatible with the Gear VR. For more information regarding the Note7, please contact Samsung directly.“

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Eine überfällige Entscheidung

Das Note 7 war aufgrund seines explosiven Verhaltens in letzter Zeit für den einen oder anderen Witz gut – bei Oculus hat man aber zum Glück in Anbetracht der Umstände eine ernste und richtige Entscheidung in Sachen Note 7 getroffen. Nicht auszudenken, welchen Schaden ein solches Gerät verursachen könnte, wenn man es sich per Headset direkt auf den Kopf schnallt. Die Sperre per Software ist sinnvoll und war sogar überfällig: Die ersten Probleme waren bereits Ende August bekannt, die erste Rückrufaktion von Samsung folgte Anfang September. Vielleicht hätte Oculus bereits zu diesem Zeitpunkt reagieren sollen.

Quelle: sammobile

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