Minus 14,2 Prozent: Galaxy Note 7 lässt Samsungs Smartphone-Verkäufe einbrechen

Kaan Gürayer 8

Das Debakel um das Galaxy Note 7 zeigt seine Wirkung: Im dritten Quartal 2016 sind Samsungs Smartphone-Verkäufe um 14,2 Prozent eingebrochen. Apple konnte von der Schwäche der Konkurrenz jedoch nicht profitieren. 

Minus 14,2 Prozent: Galaxy Note 7 lässt Samsungs Smartphone-Verkäufe einbrechen

Für Samsung ist die Einstellung des Galaxy Note 7 ein schwarzer Fleck auf einem sonst erfolgreichen Smartphone-Jahr, das mit der Vorstellung der vielfach gelobten Galaxy-S7-Serie begann. Schadensersatzforderungen, verlorengegangenes Vertrauen und das angekratzte Image dürften dem Konzern zumindest in der näheren Zukunft noch zu schaffen machen.

Erste Auswirkungen haben die Südkoreaner bereits im dritten Quartal 2016 zu spüren bekommen. Laut den Marktforschern von Gartner sank Samsungs weltweiter Marktanteil von 23,6 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nun 19,2 Prozent – ein Minus von 4,4 Prozentpunkten. Konnte Samsung in Q3/15 noch 83,5 Millionen Smartphones ausliefern, waren es zwischen Juli und September 2016 nur 71,7 Millionen Endgeräte.

Apple kann nicht profitieren

Erzrivale Apple konnte vom Galaxy-Note-7-Fiasko hingegen nicht profitieren. Der Marktanteil des iPhone-Herstellers sank auf 11,5 Prozent im dritten Quartal 2016, während es im Vorjahresquartal noch 13 Prozent waren. Insgesamt 3 Millionen weniger iPhones hat das kalifornische Unternehmen verkauft. Da das iPhone 7 und 7 Plus aber erst am 16. September in den Verkauf gingen, dürfte Apples Marktanteil im vierten Quartal 2016 auch wieder steigen.

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Chinesische Hersteller rollen den Smartphone-Markt auf

Zulegen konnte in Q3/16 Huawei. Der chinesische Smartphone-Hersteller steigerte seinen weltweiten Marktanteil um 1 Prozentpunkt auf nunmehr 8,7 Prozent. Ähnlich wie bei Apple könnten die Zahlen im kommenden Quartal zunehmen, wenn das unlängst vorgestellte Huawei Mate 9 in die Statistiken einfließt.

Ohnehin rollen chinesische Unternehmen den Smartphone-Markt gerade ordentlich auf. Oppo konnte innerhalb eines Jahres den eigenen Marktanteil von 3,4 auf 6,7 Prozent beinahe verdoppeln. Ähnlich erfolgreich war auch BBK Communication Equipment mit dem Sprung von 2,9 Prozent im dritten Quartal 2015 auf 5,3 Prozent in Q3/16. Zum Unternehmen gehören unter anderem die Marken Vivo und OnePlus – und eigentlich auch Oppo, weshalb es etwas merkwürdig ist, dass Gartner BBK und Oppo getrennt listet.

Quelle: Gartner, via SamMobile

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