Olympia-Sponsor Samsung verbietet Athleten ihre iPhones [Update: Statement von Samsung]

Ben Miller 82

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) nimmt den Schutz der Olympia-Sponsoren, zu denen auch Samsung gehört, sehr ernst. Es schreckt auch nicht vor Strafen für Athletinnen und Athleten zurück, die sich nicht an die strengen Sponsoren-Regeln halten.

Olympia-Sponsor Samsung verbietet Athleten ihre iPhones [Update: Statement von Samsung]

Sollten OlympiateilnehmerInnen beispielsweise im Rahmen der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele in Sotschi dabei erwischt werden ein iPhone bzw. das Apple-Logo darauf - wenn auch versehentlich - in die Kamera zu halten (vielleicht während eines Selfies), kann die Akkreditierung entzogen und eine Geldstrafe verhängt werden.

IOC-Sponsor Samsung stellt klar, dass er keine Apple-Logos besonders während der Liveübertragung der Eröffnung sehen will. Dafür stellt Samsung jedem Sportler ein Galaxy Note 3 zur Verfügung. Entscheidet man sich dennoch für das eigene iPhone, so muss zumindest das Logo verdeckt sein. Es sollte auf keinem Fall ersichtlich sein, dass es sich um ein Smartphone aus Cupertino handelt.

Besonders bei den letzten Olympischen Spielen in London 2012 fielen die vielen iPhones auf, mit denen die Sportler ihren Einzug festhielten. Für Apple war dies natürlich eine ausgezeichnete, reichweitenstarke und nicht zu vergessen auch kostenlose Werbung für das iPhone.

/Update 07.02.14:

Wie Samsung gegenüber GIGA mitteilt:

Samsung hat den Athleten, die an den Olympischen Winterspielen in Sochi teilnehmen, keine der beschriebenen Vorgaben gemacht. Alle Fragen hinsichtlich der kommerziellen Vermarktung der Spiele werden vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) koordiniert. Dabei war Samsung Electronics in keine Entscheidungen involviert, die das Branding der von den Sportlern im Rahmen der Spiele verwendeten Produkte betreffen.

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