Um Samsung tummeln sich derzeit eine Menge Gerüchte, wie beispielsweise die Einstellung des ChatOn-Messengers oder ein Chefwechsel im Sektor „Head of Mobile“. Beide Spekulationen wies Samsung nun von sich. Wie der Weg aus der Krise dennoch gemeistert werden soll:

Die Gerüchte um die mögliche Einstellung des Samsung-eigenen Messengers ChatOn sowie ein Wechsel in der Chefetage des Mobilgerätesektors schienen nicht unwahrscheinlich. Schließlich hat der südkoreanische Marktführer derzeit mit argen Umsatzeinbrüchen im selbigen Sektor zu kämpfen. So sollen 40 Prozent weniger Galaxy S5 verkauft worden sein als erwartet.

Samsung: Mit flexiblen Displays im nächsten Jahr zurück zum Erfolg?

Als eine der Maßnahmen will Samsung nächstes Jahr weniger Smartphones veröffentlichen, einen ähnlichen Schritt geht auch Sony. Außerdem gab Samsung bekannt, neue Wege einschlagen zu wollen. Erstmals äußerte sich hierzu der Samsung-Chef-Designer, welcher sich ebenfalls für die Optik des Galaxy Note Edge verantwortlich zeichnet.

Konkreter wurden die Pläne mit einem Interview von Lee Chang-hoon, dem Vizepräsident des Strategie-Teams von Samsung, gegenüber ZDNet: Bis Ende 2015 sollen 30.000 bis 40.000 flexible Bildschirmeinheiten im Monat hergestellt werden können. Damit wäre der südkoreanische Konzern anderen Unternehmen einen deutlichen Schritt voraus, so der Vizepräsident weiter. Die flexiblen Displays sollen in einem in der Hälfte faltbaren Smartphone zum Einsatz kommen.

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ChatOn & J.K. Shin: App & Head of Mobile bleiben

Aufgrund dieser Pläne der Umstrukturierungen tauchten verschiedene Spekulationen rund um Samsung auf: Der ChatOn-Messenger sollte aufgrund mangelndem Interesse eingestellt werden, außerdem stehe ein Wechsel in der Chefetage von Samsung bevor: Der „Head of Mobile“, J.K. Shin, welcher diesen Posten seit 2012 belegt, sollte B.K. Yoon weichen. Das Gerücht über die Einstellung der hauseigenen Messenger-App wurde vom südkoreanischen Unternehmen bereits dementiert.

Das Ende des Samsung-Messengers wäre jedoch nicht unwahrscheinlich: Laut einer vor knapp sechs Monaten veröffentlichten Studie wird der vorinstallierte Nachrichtendienst nur durchschnittlich sechs Sekunden im Monat pro User genutzt. Nun folgte auch Samsungs Veto in puncto „Head of Mobile“-Wechsel. Der Senior Vizepräsident der Samsung-Gruppe gab gegenüber Reuters bekannt:

Präsident J.K. Shin ist maßgeblich für den jetzigen Stand Samsungs als einer der größten Mitspieler im mobilen Sektor verantwortlich.

Kein Mitarbeiter in der Führungsetage müsse im Zuge der Umstrukturierungen des Mobilgerätesektors von Samsung den Platz räumen.

Quelle: Reuters, via Android Central