Samsung investiert 3,2 Milliarden Euro in biegsame Displays

Jan Hoffmann 18

Samsungs Display-Sparte plant eine Großinvestition in Höhe von 4 Billionen Won (rund 3,2 Milliarden Euro) in eine eigene Produktionsstraße für OLED-Displays. Dies weist auf einen stärkeren Fokus auf Geräte mit gebogenen oder gar faltbaren Displays und Wearables bei Samsung hin.

Samsung investiert 3,2 Milliarden Euro in biegsame Displays

Bereits Ende 2013 hatte Samsung im Rahmen der Offenlegung seiner Zukunftspläne verlauten lassen, früher oder später nicht nur gebogene Smartphones, sondern auch Geräte mit faltbarem Display auf den Markt zu bringen. Knapp ein Jahr später wurden die Südkoreaner erstmals etwas konkreter – Samsung hatte im November letzten Jahres angekündigt, erste Smartphones mit faltbarem Display bis Ende 2015 zu lancieren.

Die nun geplante Investition in eine Produktionsstraße für OLED-Displays, die im Zeitraum von 2015 bis 2017 erfolgen soll, kommt somit wenig überraschend. Gerade in Hinblick auf das Galaxy (S6) Edge, das den Gerüchten zufolge das gebogene Display des Galaxy Note Edge adaptieren soll, dürfte die Investition in diese Displaytechnologie wenig verwunderlich sein, bedenkt man die erforderliche Produktionsmarge solcher Display-Panels. Auch für Smartwatches sind OLED-Displays mitunter besser geeignet. Ein weiterer Grund für diese Milliardeninvestition dürfte der Erhalt der Konkurrenzfähigkeit sein – LG Electronics, traditioneller Erz-Konkurrent von Samsung, soll Gerüchten zufolge ebenfalls Pläne hegen, umgerechnet rund eine Milliarde US-Dollar in die OLED-Technologie zu investieren.

Die Vorteile von OLED-Displays liegen auf der Hand: Die selbstleuchtende OLED-Technik sorgt für eine kontrastreichere Anzeige, die bei dunklen Inhalten zugleich energieeffizienter ist. Außerdem erweisen sich die OLED-Displays als äußerst flach in der Bauweise und sind im Gegensatz zu LC-Panels flexibel.

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Quelle: Reuters

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