Samsung: Neues „Design 3.0“ in Seoul besprochen

Amir Tamannai 9

Auch wenn uns in der Vergangenheit oft vorgeworfen wurde, zu viel auf dem billigen Plaste-Elaste-Look des Galaxy S4 herumzureiten und trotz der Tatsache, dass Kollege Frank und ich unsere Galaxy S3s sehr lieb haben: Wir können das ewig gleiche Design der aktuellen Samsung-Smartphones nicht mehr sehen. Gut, dass in Seoul gerade eine Meeting mit Top-Managern des Konzerns stattgefunden hat, bei dem es um das kommende Design 3.0 für 2014 ging.

Design 3.0 — komischer Codename … nun gehen wir davon aus, dass beispielsweise das Samsung Galaxy S I9000, aber auch der Nachfolger Galaxy S2 das Design 1.0 darstellten und mit dem Natur-inspirierten Galaxy S3 vergangenes Frühjahr in London dann das Design 2.0 eingeleitet wurde — das bis heute und damit bis zum Galaxy S4 und vermutlich auch dem Note 3 Bestand hat —, dann ist 3.0 die passende Ordnungszahl für das, was die Design-Abteilung von Samsung uns im kommenden Jahr präsentieren dürfte.

Hinter verschlossenen Türen wurde dazu jüngst im Samsung Hauptquartier in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul getagt, unter anderem unter Beteiligung der Samsung Manager Yoon Boo-keun und Shin Jong-kyun, wie der Korea Herald berichtet. Yoon Boo-keun gab zu den Inhalten des Meetings zu Protokoll (Übersetzung von uns):

Bilderstrecke starten(22 Bilder)
Samsung Galaxy Note 10: So schön soll das nächste Top-Smartphone aussehen

Während der Konferenz wurden neue Ideen zu aktuellen Design-Trends im Bereich der Elektronik ausgetauscht. Alle Beteiligten waren sich einig, dass unsere Kunden sich möglichst einfach mit ihren Samsung-Produkten identifizieren können sollten.

Weiter heißt es aus Samsung-Kreisen: „Design 3.0, Samsungs neue Design-Strategie, fokussiert nicht nur auf die äußere Schönheit und technische Praktikabilität neuer Produkte, sondern auch auf das Erschaffen positiver Werte und einer Verbindung zum Kunden.“

PR-Blabla beiseite: Im Kern bedeutet das vor allem, dass Samsung weiterhin stark auf integrierte Software-Features und Nutzeroberflächen setzen wird, um sich von der Konkurrenz abzuheben und Wiedererkennungswerte zu schaffen. Zu hoffen bleibt, dass man die „äußere Schönheit“ nun aber nicht gänzlich links liegen lässt, sondern den 2014er-Geräten ein hochwertigeres Look & Feel verleiht (was übrigens auch durchaus mit Polycarbonat geht und nicht zwingend die Verwendung von Aluminium voraussetzt), als das aktuell der Fall ist. Und bitte Samsung, keine Kieselstein- und Pusteblumen-Assoziationen mehr …

The Korea Herald [via sammobile]

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung