Samsung S-Circle: Neuer Activity-Tracker bei Zulassungsbehörde gesichtet, wohl günstiger als Gear Fit

Rafael Thiel 2

Wie die letzten Tage und Wochen zeigten, hat es die Technologie-Industrie auf den Fitness-Markt abgesehen. Insbesondere Samsung hat mit den Gear 2- und Gear 2 Neo-Smartwatches, sowie dem Gear Fit-Band auf dem Mobile World Congress allerhand neue Produkte vorgestellt. Doch scheinbar sieht Samsung in der Preiskategorie unter dem vermutlich günstigsten der vorgestellten Gadgets, dem Gear Fit, noch eine Marktlücke, weshalb das Unternehmen in naher Zukunft ein sogenanntes „S-Circle“-Fitness-Band vorzustellen gedenkt.

Eine eingebaute Kamera, ein flexibles AMOLED-Display, ein Premium-Gehäuse: Die neue Generation Wearables von Samsung, die unter dem Gear-Label vermarktet werden, setzt Maßstäbe in jener Produktkategorie. Doch mit ausgeklügelter Technik geht stets auch ein dementsprechend höherer Preis einher – obwohl das südkoreanische Unternehmen dazu bislang noch keine offiziellen Angaben machte, gehen Branchenbeobachter von einer Preisspanne zwischen 200 US-Dollar für die Gear Fit (Hands-On) und bis zu 400 US-Dollar für die besser ausgestatteten Smartwatch-Modelle (Hands-On) aus.

Demzufolge soll sich das S-Circle, welches als „Activity Tracker“ deklariert in den Unterlagen der amerikanischen Kommunikations-Behörde FCC aufgetaucht ist, preislich unter 200 US-Dollar orientieren und somit eine andere Zielgruppe ansprechen als die Gear Fit. Der Eintrag bei den Behörden gibt zudem an, dass das Produkt Bluetooth Low-Energy unterstützt. Offenbar wird Samsung bei seinem neuen Fitness-Produkt auf den gekrümmten AMOLED-Bildschirm, welcher in der Gear Fit verbaut ist, verzichten, um den Preis entsprechend niedrig zu halten.

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Das flexible Super-AMOLED-Display der Gear Fit ist wohl zu teuer
für einen günstigeren Fitness-Tracker

Zwar hat der Tech-Gigant aus Südkorea bereits ähnliche Fitness-Produkte in seinem Portfolio – das S-Band (Titelbild) und einen seperaten Herzfrequenzmesser – allerdings sind diese bereits fast ein Jahr alt und lassen sich dementsprechend nur noch schwer vermarkten. Von Vorteil wäre außerdem, dass das S-Circle die Funktionalität beider Modelle in einem Gadget unterbringen würde und zudem für die überarbeitete S-Health-App aus dem Galaxy S5 optimiert ist. Wieso man das S-Circle jedoch nicht in einem Rutsch mit den anderen Wearable-Produkten auf dem MWC 2014 vorgestellt hat, ist fraglich. Ebenso ist bislang unbekannt für welche Märkte Samsung das Produkt vorgesehen hat.

Quelle: FCC [via TechnoBuffalo]

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