Samsung: Tweet deutet Retina-Scanner für kommende Smartphones an

Kaan Gürayer 14

Kommt nach dem Fingerabdruckscanner jetzt schon der Netzhaut-Scanner? Ein offizieller Tweet von Samsungs Exynos-Chipdivision deutet an, dass der südkoreanische Hersteller an dieser futuristischen Entriegelungs-Methode arbeitet. Das im Tweet gezeigte Smartphone passt von den Ausmaßen eher zu einem Phablet als zu einem normalen Smartphone – ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Samsung Galaxy Note 4?

Samsung: Tweet deutet Retina-Scanner für kommende Smartphones an

Fotos, private Nachrichten, Lieblings-Webseiten und mehr: Unsere Smartphones verraten mittlerweile wohl mehr über uns als ein neugieriger Blick in unsere Wohnzimmer. Umso schlimmer, wenn der mobile Begleiter verloren geht oder gestohlen wird. Trotz der bekannten Sicherheitsrisiken benutzen aber die wenigsten Nutzer PINs oder Entsperr-Muster, um ihr Smartphone vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen, sondern lassen es aus Gründen der Bequemlichkeit einfach unverriegelt. Hier könnte ein Netzhaut-Scanner ansetzen, den Samsung bei Twitter andeutet.

„Mit unseren einzigartigen Features kann die Sicherheit verbessert werden“, heißt es kryptisch im Tweet, der vom Account von Samsungs Chipsparte @SamsungExynos in die Welt entlassen wurde. Dazu zu sehen: Ein Smartphone, das augenscheinlich die Netzhaut eines Menschen zu scannen scheint. Was will uns der Smartphone-Primus wohl damit sagen? Ohne Frage heizt Samsung damit die Gerüchteküche ordentlich an. Von den Ausmaßen des auf dem Bild gezeigten Smartphones ließe sich schnell auf das Galaxy Note 4 schließen, bekanntermaßen wird in wenigen Wochen auf der IFA 2014 bereits die Präsentation der vierten Generation von Samsung Erfolgs-Phablet erwartet.

Jüngsten Benchmark-Ergebnissen zufolge, steht uns mit dem Note 4 (erneut) ein Gerät der absoluten Oberklasse ins Haus: Unter der Haube des XXL-Smartphones soll, je nach Modell, entweder der hauseigene Octa Core-Prozessor Exynos 5433 samt ARM Mali-T760-Grafikeinheit (SM-N910C) oder der potente Snapdragon 805-SoC aus dem Hause Qualcomm im Verbund mit der Adreno 420-GPU (SM-N910S) zum Einsatz kommen. Beide Modell-Brüder sollen daneben noch mit 3 GB RAM, einem WQHD-Display mit 2.560 x 1.440 Pixeln (vermutlich 5,7 Zoll in der Diagonale) und einer 16 MP-Kamera mit optischem Bildstabilisator aufwarten. Angeblich müssen interessierte Käufer auch nicht allzu lange auf das Galaxy Note 4 warten, denn es wird mit einer Verfügbarkeit unmittelbar nach Vorstellung gerechnet.

Sollte Samsung tatsächlich an einem Netzhaut-Scanner arbeiten – ob nun bereits für das Note 4 oder erst später – dürfte vor allem die konkrete Implementation des Sicherheits-Features interessant sein. Schließlich funktioniert ja der mit viel Tamtam beim Samsung Galaxy S5 eingeführte Fingerabdruckscanner auch eher schlecht als recht und ist bereits geknackt worden. Ein Retina-Scanner dürfte allerdings deutlich weniger leicht ausgetrickst werden.

Was meint ihr: Könnte ein Netzhaut-Scanner die richtige Balance zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit finden? Eure Meinung in die Kommentare.

Quelle: @SamsungExynos [via Android Community]

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